Beamte ziehen Wochenend-Bilanz

Bundespolizei im Einsatz: Betrunkene machen Ärger am Münchner Hauptbahnhof und an der Donnersberger Brücke

Eine Person hält einer Flasche Bier in einer S-Bahn in München.
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Die Bundespolizei hatte gleich zwei Einsätze an zentralen Münchner Bahn-Haltestellen, bei denen alkoholisierte Personen aggressiv wurden.

Die Bundespolizei ermittelt gegen einen Betrunkenen, der am Wochenende Ärger am Hauptbahnhof verursachte. Während eines Streits zwischen alkoholisierten Eheleuten kam es außerdem zu einer gefährlichen Körperverletzung.

  • Am Hauptbahnhof kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Sicherheitsmitarbeiter und einem Betrunkenen.
  • Die Bundespolizei hat daraufhin die Ermittlungen übernommen.
  • Nur unweit davon entfernt stritten sich am selben Abend alkoholisierte Eheleute - mit unschönen Folgen.

München - Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn beförderten am Freitagabend einen 37-Jährigen aufgrund bestehenden Hausverbotes aus dem Münchner Hauptbahnhof. Als der Ingolstädter einen 49-jährigen Security-Mitarbeiter beleidigte, soll dieser den Mann, der ihn zuvor auch körperlich attackiert haben soll, ins Gesicht geschlagen haben. Eine zufällig hinzukommende Streife der Bundespolizei wurde auf den Vorfall aufmerksam und nahm sich der Beteiligten an. Ein durchgeführter freiwilliger Atemalkoholtest ergab beim Ingolstädter einen Wert von 1,16 Promille.

München: Körperliche Auseinandersetzung zwischen Sicherheitsmitarbeiter und Betrunkenem

Während der 37-Jährige, gegen den wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch von der Bundespolizei ermittelt wird, eine ärztliche Versorgung (gerötetes Jochbein) ablehnte, begab sich der 49-jährige Sicherheitsmitarbeiter nach Abschluss aller Maßnahmen eigenständig ins Krankenhaus um sich untersuchen zu lassen. Ergebnisse zu möglichen Verletzungen sind nicht bekannt. Inwiefern sich der Sachverhalt im konkreten zugetragen hat, ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen, die sich wegen des Verdachts der Körperverletzung auch gegen den 49-Jährigen richten.

Donnersbergerbrücke: Alkoholisiertes Paar gerät in handgreiflichen Streit

Am selben Abend kam es außerdem zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung, bei der Alkohol im spiel war. Dieser Zwischenfall ereignete sich am S-Bahnhaltepunkt Donnersbergerbrücke. Dort kam es zu tätlichen Attacken, vermutlich unter einem Ehepaar. Nach derzeitigem Erkenntnisstand gerieten die beiden alkoholisierten 41-Jährigen aus unbekannter Ursache in Streit. Dabei soll ein Mann einer Frau mit seiner Krücke auf den Kopf geschlagen haben. Die Frau (0,38 Promille) griff ihrerseits den Mann (1,11 Promille) körperlich an.

41-Jährige mit Kopfverletzung lehnt ärztliche Versorgung nach Streit mit Ehemann ab

Aufgrund des Schlages mit der Krücke, kam es bei der Frau zu einer stark blutenden Kopfverletzung. Der hinzugerufene Rettungsdienst begutachtete die Wunde, die 41-Jährige lehnte eine ärztliche Versorgung jedoch ab. Beide konnten die Wache der Bundespolizei nach Abschluss aller polizeilichen Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wieder verlassen. Durch den Vorfall kam zu Beeinträchtigungen im Zugverkehr.

Quelle: Bundespolizei/kf

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