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Weiter Ärger um Taxistand am Pasinger Bahnhof – SPD fordert erneut eine Verlegung

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Rund um den Pasinger Bahnhof parken Taxis auf dem Rad- und Gehweg. Dagegen will die SPD vorgehen.
Rund um den Pasinger Bahnhof parken Taxis auf dem Rad- und Gehweg. Dagegen will die SPD vorgehen. © andy

Taxis stellen sich immer wieder auf den Geh- und Radweg beim Pasinger Bahnhof. Das löst wiederholt Wut bei der SPD aus. Trotzdem sind nicht alle, wie sie, für eine Verlegung des Taxistands.

Pasing - Immer noch parken Taxifahrer an der Bäckerstraße illegal auf Geh- und Radwegen. Dagegen will die SPD nun erneut etwas unternehmen.

„Es ist einfach eine Frechheit und kann so nicht weitergehen“, sagte Fraktionssprecherin Constanze Söllner-Schaar bei der jüngsten BA-Sitzung.

Inzwischen gebe es an der Bäckerstraße einen illegalen Standplatz, der sofort aufgelöst werden müsse. Zudem wollte die SPD den regulären Taxistand von der Kaflerstraße an die Nordumfahrung verlegen.

Regelmäßig parken Taxis auf den Geh- und Radwegen an der Bäckerstraße, wenn der Standplatz vor dem Bahnhof voll ist. Die Viertelpolitiker hatten dies schon mehrfach scharf kritisiert. Zuletzt hatte das Gremium mobile Absperrungen vor dem Radweg gefordert.

Ortstermin mit der Stadtverwaltung und Geschäftsinhabern

Das Mobilitätsreferat hatte dies jedoch aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Die Polizei kontrolliere den Bereich zwar verstärkt, aber die Beamten erwischten die Taxifahrer nur selten auf frischer Tat.

Ein weiteres Problem seien die Eigentumsverhältnisse. „Sie hindern uns häufig daran, einzugreifen“, sagt Inspektionsleiter Peter Löffelmann. Denn viele Fahrzeuge stünden auf Privatgrund.

Dass dies nicht hinnehmbar sei, darüber herrschte im BA Einigkeit. Allerdings wollten nicht alle den Stand an der Kaflerstraße deshalb gleich auflösen. „Die Taxis werden benötigt und müssen in Sichtweite sein, wenn man aus dem Bahnhofsgebäude kommt“, sagte Sven Wackermann (CSU).

Er plädierte für einen Ortstermin mit der Stadtverwaltung. Ingrid Standl (Grüne) schlug vor, auch die Geschäftsinhaber und Eigentümer aus der Bäckerstraße einzuladen. Darauf einigte sich das Gremium einstimmig.

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