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Ärger um Taxistand am Pasinger Bahnhof ‒ Kommt jetzt ein neuer Standort für Taxis?

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Von: Andreas Schwarzbauer

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Rund um den Pasinger Bahnhof parken Taxis auf dem Rad- und Gehweg. Dagegen will die SPD vorgehen.
Rund um den Pasinger Bahnhof parken Taxis auf dem Rad- und Gehweg. Ein neuer Standort soll jetzt Ärger vermeiden. © andy

Taxis stellen sich immer wieder auf den Geh- und Radweg beim Pasinger Bahnhof - das sorgte für Ärger. Jetzt soll der Taxistand umziehen.

Update: 08. Dezember

Ein neuer Standort soll den Ärger um den Taxistand am Pasinger Bahnhof beenden. Von Anfang an sorgten die Standplätze an der Kaflerstraße für Unmut.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) monierte, dass sie den Radweg unterbrechen. Fußgänger und Radler werden zudem auf der Bäckerstraße regelmäßig von parkenden Taxis behindert. Schon mehrfach hatte der Bezirksausschuss über den Taxi­stand diskutiert.

Die Taxi-Genossenschaft gelobte immer wieder Besserung. Doch es änderte sich nichts.

Taxistand vor Pasinger Bahnhof soll verlegt werden - Neuer Standort für Taxis in der Bäckerstraße?

Im November wollte die SPD im Bezirksausschuss Pasing beantragen, die Standplätze auf die Nordumfahrung zu verlegen. Zwar herrschte im Gremium Einigkeit, dass die derzeitigen Zustände nicht hinnehmbar seien. Die Mehrheit wollte aber erst einen Ortstermin mit Stadtverwaltung, Anliegern und Geschäftsleuten der Bäckerstraße.

Dort entstand folgende Idee: Der Taxistand soll verlegt werden – allerdings nicht an die Nordumfahrung, sondern vor die Münchner Bank in der Bäckerstraße. Dort sollen fünf klar markierte und eindeutig beschilderte Plätze entstehen.

Die Feuerwehr habe keine Einwände und die Bank zugestimmt, sagt Maria Osterhuber-Völkl (CSU). Der bisherige Standort wird zugunsten einer Fahrradspur aufgelöst.

Zudem sollen auf der Nordseite der Straße „Am Schützeneck“ drei bis vier Nachrückplätze entstehen. So lautet zumindest der Vorschlag des Unterausschusses. „Ob dieses Konzept realisierbar sein wird, ist noch unklar. Daher haben wir eine Besprechung mit der Verwaltung im Rahmen des Workshops Pasing Zentrum angeregt“, sagt BA-Chef Frieder Vogelsgesang (CSU).

Constanze Söllner-Schaar (SPD) regte zudem an, den Taxistand an der Josef-Felder-Straße attraktiver zu gestalten. Für Reisende, die mit dem Zug oder der S-Bahn am Bahnhof Pasing ankommen, sei er attraktiver als die Taxis an der Bäckerstraße.

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Weiter Ärger um Taxistand am Pasinger Bahnhof – SPD fordert erneut eine Verlegung

Erstmeldung: 13. November

Pasing - Immer noch parken Taxifahrer an der Bäckerstraße illegal auf Geh- und Radwegen. Dagegen will die SPD nun erneut etwas unternehmen.

„Es ist einfach eine Frechheit und kann so nicht weitergehen“, sagte Fraktionssprecherin Constanze Söllner-Schaar bei der jüngsten BA-Sitzung.

Inzwischen gebe es an der Bäckerstraße einen illegalen Standplatz, der sofort aufgelöst werden müsse. Zudem wollte die SPD den regulären Taxistand von der Kaflerstraße an die Nordumfahrung verlegen.

Regelmäßig parken Taxis auf den Geh- und Radwegen an der Bäckerstraße, wenn der Standplatz vor dem Bahnhof voll ist. Die Viertelpolitiker hatten dies schon mehrfach scharf kritisiert. Zuletzt hatte das Gremium mobile Absperrungen vor dem Radweg gefordert.

Ortstermin mit der Stadtverwaltung und Geschäftsinhabern

Das Mobilitätsreferat hatte dies jedoch aus Sicherheitsgründen abgelehnt. Die Polizei kontrolliere den Bereich zwar verstärkt, aber die Beamten erwischten die Taxifahrer nur selten auf frischer Tat.

Ein weiteres Problem seien die Eigentumsverhältnisse. „Sie hindern uns häufig daran, einzugreifen“, sagt Inspektionsleiter Peter Löffelmann. Denn viele Fahrzeuge stünden auf Privatgrund.

Dass dies nicht hinnehmbar sei, darüber herrschte im BA Einigkeit. Allerdings wollten nicht alle den Stand an der Kaflerstraße deshalb gleich auflösen. „Die Taxis werden benötigt und müssen in Sichtweite sein, wenn man aus dem Bahnhofsgebäude kommt“, sagte Sven Wackermann (CSU).

Er plädierte für einen Ortstermin mit der Stadtverwaltung. Ingrid Standl (Grüne) schlug vor, auch die Geschäftsinhaber und Eigentümer aus der Bäckerstraße einzuladen. Darauf einigte sich das Gremium einstimmig.

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