Steckbrief

Petr Bystron ‒ AfD-Kandidat für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis München Nord

Petr Bystron tritt bei der Bundestagswahl als Kandidat für die AfD im Wahlkreis München Nord an.
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Petr Bystron tritt bei der Bundestagswahl als Kandidat für die AfD im Wahlkreis München Nord an.

Petr Bystron tritt im Wahlkreis 217 - München Nord - als Kandidat bei der Bundestagswahl 2021 für die AfD an. 

  • Petr Bystron
  • Alter: 48
  • Viertel (Wohnviertel nicht Stimmkreis): Maxvorstadt
  • Beruf: Diplom-Politologe, Unternehmer
  • Familienstand: verheiratet, zwei Kinder

Nation der Unzufriedenen: Was muss die Bundespolitik Ihrer Meinung nach aus der Pandemie lernen?

Wir sind keine Nation der Unzufriedenen. Im Gegenteil. Dafür, dass die Bundesregierung ihr Volk monatelang sinnlos eingesperrt hat, Betriebe in den Ruin getrieben hat und Kindern den Schulbesuch verwehrt hat, sind die Deutschen doch immer noch sehr ruhig – zumindest soweit es uns die Medien zeigen. In Frankreich stemmt ich das Volk ganz anders gegen die Zumutungen – Stichwort Gelbwesten. 

Was die Regierung hätte lernen können? Dazu reicht es, Jens Spahn zu zitieren: „Man würde mit dem Wissen heute, keine Friseure mehr schließen und keinen Einzelhandel mehr schließen. Das wird nicht noch mal passieren.“ Das sagte er im Herbst 2020, hat dann aber ein Jahr lang das Gegenteil getan.

Generation Corona: Für Kinder und Jugendliche ist es jetzt wichtig, dass...

In unseren Schulen sofort wieder Präsenzunterricht stattfindet, sozialer Kontakt, Sport und Hobbys wieder erlaubt werden und die Kinder nicht zu einer Impfung gezwungen werden, die weder ausreichend erprobt noch für diese Altersgruppe freigegeben wurden. Ich habe die Schuldirektoren in meinem Wahlkreis mehrfach angeschrieben und mit Gerichtsurteilen und wissenschaftlichen Studien zu dem Thema versorgt.

Welche Entscheidungen der Bundespolitik würden für besseres Klima und zukunftsfähigeren Verkehr in München sorgen?

Muss das Klima in München besser werden? Der diesjährige Frühling war sicherlich zu kalt, aber insgesamt ist es doch eher das politische Klima, das sich verbessern muss: Echte Meinungsfreiheit auch für abweichende Meinungen und direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild. Pragmatische Verkehrspolitik ohne eine Ideologie, die das Auto verteufelt. Das ist gerade bei uns in München-Nord als BMW-Standort wichtig.

Welcher Impuls Ihrerseits fließt in die Bundespolitik ein, damit Wohnen in Ballungsräumen wie München bezahlbar bleibt?

Ich vertrete im Bundestag eine klare Ablehnung gegenüber illegaler Migration. Als Obmann im Auswärtigen Ausschuss bekämpfe ich aktiv die Schleusertätigkeit im Mittelmeer. Ohne die Grenzöffnung seit 2015 hätten wir in München weiterhin bezahlbaren Wohnraum für mehrere zehntausend Einheimische - wenn zwei Millionen Migranten auf den Wohnungsmarkt drängen, erhöht das die Nachfrage nach Wohnraum und damit die Preise.

Für München ist es ein Mehrwert, wenn ich in den Bundestag gewählt werde, weil ...

Macht Kontrolle braucht. Das haben die letzten 16 Monate mit Grundrechtseinschränkungen mehr als deutlich gezeigt. Ich wurde gerade von meiner Partei wieder auf einen Spitzenplatz der bayrischen Landesliste gewählt, um im Bundestag klare Kante in der Opposition zu zeigen und die Bürger gegen den übermächtigen Staat zu verteidigen.

Was werden Sie an München vermissen, bzw. worauf freuen Sie sich in Berlin?

München ist und bleibt für mich weiterhin der Lebensmittelpunkt. Hier lebe ich seit 30 Jahren, hier gehen unsere Kinder zur Schule. Und in Berlin? Da freue ich mich darauf, meine Arbeit der letzten vier Jahre fortführen zu dürfen. Wir haben versprochen, die Regierung zu jagen - das macht Spaß und klappt bisher ganz gut.

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