Tierischer Jagdtrieb führt zu Tragödie

Hunde lösen tragischen Unfall in München aus: Pony wird tödlich von Güterzug erfasst

Insgesamt waren auf der Pferdekoppel in Allach zwei Minishetlandponys, sowie ein Pferd.
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Insgesamt waren auf der Pferdekoppel in Allach zwei Minishetlandponys, sowie ein Pferd.

Gestern wurden drei Hunde von ihrem tierischen Jagdtrieb gepackt und lösten damit eine tragische Folge aus. Ein Pony wurde dabei tödlich von einem Zug erwischt.

  • Am Dienstag kam es in München-Allach zu einer tierischen Tragödie.
  • Drei Hunde lösten durch ihren Jagdtrieb eine tragische Folge aus.
  • Ein Minishetlandpony wurde tödlich von einem Güterzug erfasst.

München – Am Dienstag (13. April) erfasste ein Güterzug im Bahnbereich in München-Allach, dem Nordring, ein Pony.

Eine 45-Jährige aus Allach ging gegen 10:25 Uhr mit ihren drei Hunden am Bahndamm im Bereich der Enterstraße spazieren. Als die drei Hunde eine Katze erblickten, rissen sie sich nach Aussage der Besitzerin von der Leine los und folgten der davonlaufenden Katze.

Dabei gelangten die Hunde auf eine, durch einen Elektrozaun gesicherte Pferdekoppel. Zwei grasende Minishetlandponys sowie ein Pferd gerieten in Panik und durchbrachen den Elektrozaun.

Während ein Pony sowie das Pferd von Besitzerin eingefangen wurden, geriet eines der Minishetlandponys auf einen nahen Bahndamm und wurde vom herannahenden Güterzug erfasst. Es konnte nur noch tödlich geborgen werden.

An der Lokomotive entstand nur geringer Sachschaden. Der Vorfall hatte geringe Auswirkungen auf den, kurze Zeit auf Sicht fahrenden Güterzugverkehr. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

Bundespolizei München/fb

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