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Im Hasenbergl wird das Alten- und Servicezentrum feierlich eröffnet – Hallo war dort auf Rundgang

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Von: Benedikt Strobach

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Das neue ASZ am Stanigplatz 8a im Hasenbergl wurde nun offiziell eröffnet.
Das neue ASZ am Stanigplatz 8a im Hasenbergl wurde nun offiziell eröffnet. © Benedikt Strobach

Feierlich wurde das neue Alten- und Servicezentrum im Hasenbergl eröffnet. Die Diakonie Hasenbergl freut sich nun, ihr Angebot deutlich verbessern zu können.

Hasenbergl „Endlich“ ist wohl das Wort, welches am häufig­sten gefallen sein dürfte. Es zeigt, wie sehr sich Nutzer, Angestellte, Betreiber, Viertelpolitiker und Stadtvertreter über das neue Alten- und Servicezentrum (ASZ) am Stanigplatz 8a im Hasenbergl freuen. Dieses ist nun feierlich eröffnet worden.

Bürgermeisterin Verena Dietl (SPD) betonte, dass eine flächendeckende Versorgung der Stadtbezirke mit Seniorenangeboten wichtig sei. „Es ist nicht hinnehmbar, dass es im 24. Stadtbezirk bisher keines gab.“ Man habe in den vergangenen Jahren intensiv diskutiert und geprüft. „Umso mehr freut es mich, dass das ASZ nun gut läuft“, sagte sie.

Auch der BA-Vorsitzende Rainer Großmann (CSU) zeigte sich erleichtert. „Damit wurde eine jahrzehntelange Forderung erfüllt.“ Ihn freue es auch, dass Angebote des Seniorenpavillons, eines über 20 Jahre existierenden Provisoriums, übernommen wurden. „Das ASZ fördert das Miteinander der Senioren.“

ASZ Hasenbergl eröffnet: Service-Angebot soll nun deutlich verbessert werden

Stefan Fröba, Vorstand der Diakonie Hasenbergl, die Träger des Zentrums ist, betonte auch das „endlich“. Oft habe er dieses Wort seit der Eröffnung gehört. „Als Träger haben wir versprochen, bei Problemen zu helfen. Wir wollen einen Raum der Begegnung für Senioren schaffen“, betonte er. Um den restlichen Bezirk, etwa Feldmoching oder die Lerchenau, ebenfalls zu versorgen, plane man Angebote wie den sozialen Mittagstisch auch dezentral zu organisieren.

ASZ-Leiter Alexander Bohn ist ebenfalls zufrieden. „Von 100 Quadratmetern Fläche sind wir nun auf 750 hochgegangen. Damit können wir unsere Angebote deutlich besser realisieren.“ Täglich würden bis zu 70 Senioren die ASZ-Angebote nutzen.

Leiter Alexander Bohn und Bürgermeisterin Verena Dietl freuen sich darüber.
Leiter Alexander Bohn und Bürgermeisterin Verena Dietl freuen sich darüber. © Benedikt Strobach

Das insgesamt 33. Zentrum in München wird aber nicht das letzte sein. Wie Bürgermeisterin Dietl ankündigte, plane die Stadt derzeit sieben weitere Standorte, die in Nymphenburg, Bogenhausen, Berg am Laim, Trudering, Großhadern, Aubing und Laim in den kommenden Jahren realisiert werden sollen. Im Hasenbergl ist das ASZ hingegen „endlich“ da.

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