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Radstellplätze und Carsharing: Bezirksausschuss und Stadt München planen Mobilitätsstationen in der Altstadt

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Von: Kassandra Fischer

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Mobilitätsstationen sind unter anderem am Platz der Opfer des Nationalsozialismus und an der Maximilianstraße geplant.
Mobilitätsstationen sind unter anderem am Platz der Opfer des Nationalsozialismus und an der Maximilianstraße geplant. © Kassandra Fischer

Bezirksausschuss und Stadt planen Mobilitätsstationen in der gesamten Altstadt – Wo künftig im Viertel Fahrzeuge geteilt und ausgeliehen werden können...

Altstadt - Abstellflächen für Räder, stationäres Carsharing oder „Freefloating“, bei dem Nutzer die gemieteten Fahrzeuge innerhalb einer ausgewiesenen Zone abstellen können – das und mehr soll es künftig an „Mobilitätshubs“ innerhalb der Altstadt geben. Inzwischen hat hierzu die Begehung des Mobilitätsreferats und des Bezirksausschusses stattgefunden. Während die meisten Flächen dabei unstrittig waren (siehe Kasten), diskutierten die Lokalpolitiker in ihrer jüngsten Sitzung kräftig über die geplanten Standorte an der Maximilianstraße und am Platz der Opfer des Nationalsozialismus.

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Neue Mobilitätsstationen in der Altstadt: Hier können Münchner zukünftig Fahrzeuge ausleihen

Zur Debatte stand dabei jeweils die Anzahl der Parkplätze, die die Stadt künftig zu Carsharing-Flächen umwandeln möchte. An der Maximilianstraße war nach dem Ortstermin ursprünglich vorgesehen, dass acht Leihautos auf Höhe der Hausnummern 14 und 16 stehen sollen. Das war der CSU-Fraktion im BA allerdings zu viel, sie plädierte für weniger. Das Gremium einigte sich schließlich darauf, mit vier Stück anzufangen – allerdings mit der Option auf eine Erweiterung, sollte es gut angenommen werden.

Auf Vorschlag von Wolfgang Püschel (SPD) entschieden die Lokalpolitiker zudem, dass zwei Stellplätze vor den Kammerspielen Radlern bereitgestellt werden. Am Platz der Opfer des Nationalsozialismus reduzierte das Gremium ebenfalls die zunächst angedachten acht neuen Carsharing-Stellplätze auf vier – zwei stationäre, zwei für das „Freefloating-Konzept“. Dort ist zudem eine Abstellfläche für Elektro-Kleinstfahrzeuge sowie eine Radlpumpe und Werkzeugstation vorgesehen.

Auch am Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll sich zukünftig eine Mobilitätsstation der Altstadt befinden.
Auch am Platz der Opfer des Nationalsozialismus soll sich zukünftig eine Mobilitätsstation der Altstadt befinden. © Kassandra Fischer

Philippe Louis (Grüne),Vorsitzender des Unterausschusses Mobilität und öffentlicher Raum, zeigte sich gegenüber Hallo zufrieden und betonte: „Es ist ein Konzept, dass dazu beiträgt, die autoreduzierte Altstadt umzusetzen.“

Neue Angebote

Weitere Standorte, an denen Mobilitätsstationen entstehen sollen, sind im Tal, an der Westenrieder- und Reichenbachstraße Nord, am St.-Jakobs-Platz, am Rindermarkt, am Oberanger, an der Herzog-Wilhelm-, Wall-, Josephspital-, Knöbel-, Parcelli- und Galeriestraße. 

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