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Der Mariannenplatz soll attraktiver werden ‒ Die Pläne zur Umgestaltung

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Von: Gabriele Winter

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Der Wendehammer und die Parkplätze sollen entsiegelt, begrünt und so Teil eines neuen Platzes an der St. Lukas Kirche werden.
Der Wendehammer und die Parkplätze sollen entsiegelt, begrünt und so Teil eines neuen Platzes an der St. Lukas Kirche werden. © Gabriele Winter

Der Mariannenplatz soll attraktiver werden, das soll eine anvisierte Umgestaltung bewirken. Dazu soll ein kreativer Ideenwettbewerb ausgeschrieben werden...

Altstadt/Lehel ‒ Wenn man einen Platz umgestalten will, befragt man dann erst die Bürger oder erst die Verwaltung? Diese Frage hat der Bezirksausschuss in seiner jüngsten Sitzung heftig diskutiert. Daniel Miller (CSU) sprach sich für eine vorrangige Bürgerbefragung aus, während Philippe Louis (Grüne) dafür plädierte, „mit der Verwaltung erst die Rahmenbedingungen zu klären“.

Geeinigt hat man sich letztendlich auf ein Vorgehen in sechs Schritten, wobei erst die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen geprüft werden. „Nicht, dass Dinosaurier unterm Gleisbett auftauchen“, scherzt Julia Rothmayer (SPD) und spielt auf Denkmal- und Naturschutzverordnungen an.

Als nächstes will der BA mit der Stadtverwaltung ein geeignetes Beteiligungsformat konzipieren. Anschließend werden die Bewohner gebeten, in einem Ideenworkshop Umgestaltungsvorschläge zu machen, die an die Stadtverwaltung gehen.

Umgestaltung des Mariannenplatzes: Ideenwettbewerb soll ausgerufen werden

Vorausgesetzt die Anwohner sind für eine Umgestaltung des Mariannenplatzes, soll die Stadt nach einem Ideenwettbewerb die Ergebnisse umsetzen. „Dabei soll unbedingt berücksichtigt werden, dass auf dem neuen Quartiersplatz ausreichend Fahrradstellplätze inklusive Reparaturmöglichkeiten eingeplant werden“, betont die BA-Vorsitzende Andrea Bachmaier-Stadler (Grüne). In erster Linie gehe es darum, den Mariannenplatz zu beleben.

Bisher hat das südliche Lehel im Gegensatz zu anderen Stadtvierteln „keinen zentralen Knotenpunkt“ mit Sitzgelegenheiten und Grünflächen, bemängeln die Initiatoren.

Alle Fraktionen im Bezirksausschuss fordern einhellig den zügigen Beginn der Planungen. Konkret wird überlegt, ob sich der Wendehammer am Mariannenplatz integrieren ließe. Dazu müsste die Straße entsiegelt und neu gestaltet werden.

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