Polizeieinsatz

Angriff auf Jugendliche am Bahnhof Haar: Jugendlicher ins Gleisbett getreten und verletzt

Polizeiauto
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Die Bundespolizei ermittelt gegen die flüchtigen Täter, die eine Jugendgruppe am Montagabend am Bahnhof Haar bedroht und angegriffen haben (Symbolbild).

Am Bahnhof Haar wurden am Montagabend vier Jugendliche von einer großen Jugendgruppe bedroht. Ein Junge wurde ins Gleisbett getreten und verletzt, die Täter flohen.

Am Montagabend wurden am Bahnhof Haar vier Jugendliche von einer großen Jugendgruppe bedroht, sodass diese über die Gleisen vor deren Angriffen fliehen mussten.

Die Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren hielten sich gegen 18:40 Uhr am Bahnhof auf, als sie auf einmal von einer großen Gruppe mit Schottersteinen, Eisenstangen, einer Schreckschusswaffe und Macheten bedroht wurden.

Einem Jugendlichen schlugen die Angreifer die Machete in der Schutzkappe gegen die Beine und verfehlten seinen Kopf. Mit Anlauf wurde der Junge daraufhin in das Gleisbett getreten und verletzte sich am Bein.

Angriff auf Jugendliche am Bahnhof Haar: Mehrere S-Bahnen müssen Schnellbremsungen einleiten

Seine drei 15-jährigen Begleiter flohen über die Gleise, weshalb ein S-Bahn-Fahrer beim Einfahren in den Bahnhof eine Schnellbremsung einleiten musste.

Vorher war die Polizei von einem unbeteiligten Zeugen über den Vorfall verständigt worden. Die Angreifer flohen derweil in verschiedene Richtungen.

Da einer von ihnen in Richtung Gronsdorf entlang der Gleise floh, musste ein weiterer S-Bahn-Fahrer auf seiner Strecke eine Schnellbremsung einleiten.

Der verletzte Junge wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Nun ermittelt die Bundespolizei wegen gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Bahnverkehr. Gemeinsam mit der bayerischen Landespolizei konnten bereits mehrere der Zeugenbeschreibung entsprechenden Personen festgestellt werden.

Zeugenaufruf

Die Münchener Bundespolizei bittet Zeugen, die Angaben zur Tat bzw. möglichen Tätern machen können, sich zu melden. Hinweise erbittet die Bundespolizei unter der Telefonnummer 089/515550-1111.

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