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Viertelvorschau München Ost (2): Au-Haidhausen setzt aufs Prinzip „autofrei“

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Von: Katrin Hildebrand

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Jörg Spengler freut sich auf die Beruhigung der Weißenburger Straße.
Jörg Spengler freut sich auf die Beruhigung der Weißenburger Straße. © Katrin Hildebrand

Im Bezirk Au-Haidhausen soll sich 2023 sehr viel um Begrünung, Fußgängerzonen und des Gasteig drehen. Was geplant ist, verrät der BA-Chef:

Au-Haidhausen - Weniger Verkehr, mehr Grün und die nahe Zukunft des Gasteigs. Der BA-Vorsitzende Jörg Spengler (Grüne) verrät im Gespräch mit Hallo, welche Themen in seinem Bezirk anstehen.

2023 in Au-Haidhausen: Autofrei und Bücherschrank

• Bücherschrank: In der Au soll ein zweiter Bücherschrank installiert werden – am Kolumbusplatz. „Wir wünschen uns dort mehr Aufenthaltsqualität“, berichtet Spengler. Die Betreuung soll durch das Alten- und Service-Zentrum übernommen werden. Der BA hat für den Schrank 10 000 Euro locker gemacht.

• Weißenburger Straße: Bislang ist nur der erste Teil autofrei – vom Rosenheimer bis zum Weißenburger Platz. Diese Fußgängerzone soll nun bis zum Pariser Platz verlängert werden. Gerade dieser Abschnitt ist aktuell stark befahren und oft verstopft. „Ab den Sommerferien wird er zur provisorischen Fußgängerzone“, erklärt der BA-Chef. Peu à peu werde das Provisorium dann an die bestehende Zone angeglichen. Langfristig rechnet Spengler mit einer Verlängerung bis zum Ostbahnhof.

2023 in Au-Haidhausen: Gasteig, Feste und Hypo-Haus

• Gasteig: „Alle warten auf die Zwischennutzung“, erklärt Spengler. Diese wurde in die Hände der Kulturveranstalter Michi Kern, Till Hofmann, Peter Fleming und Nepomuk Schessl gelegt. Laut Infos des Gasteigs selbst werde die Werkzeugbibliothek an der Südostseite des Gebäudes bestehen bleiben. Außerdem ziehe die Beratungsstelle Refugio ein. Potenzielle weitere Zwischennutzer können sich, sobald alle Verträge fix sind, bei den vier Kulturveranstaltern bewerben.

• Bezirksausschuss-Fest: Spengler berichtet: „Unsere ehemaligen BA-Mitglieder, die 2020 aus dem Gremium ausschieden, wurden wegen Corona niemals richtig verabschiedet.“ Um das endlich nachzuholen, wird voraussichtlich im Juni ein großes Fest des Viertelgremiums stattfinden. Wo, ist noch nicht bekannt. Die breite Öffentlichkeit wird wohl leider nicht teilnehmen können. Doch will der BA „lokale Akteure der Zivilgesellschaft“ einladen.

• Mariahilfplatz: „Er soll grüner werden“, bringt Spengler die Pläne des BA auf den Punkt. Allerdings stelle sich die Frage, wie viel Veränderung auf der Fläche möglich sei. „Vor allem mit Blick auf die Auer Dult wollen wir genau überlegen, was geht und was nicht geht.“ Dazu sollen Workshops mit Anwohnern, der Stadt, Schulen, Kirche und anderen Betroffenen und Beteiligten stattfinden.

• Hypo-Haus: Nordöstlich des Haidenauplatzes entstehen ein neues Verwaltungsgebäude der Hypovereinsbank und ein klimaneutrales Quartier. Auf Nachfrage erfuhr Hallo, dass wohl im Mai die Ergebnisse des Architektur-Wettbewerbs vorgestellt werden.

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