Warten auf den Ausbau

Weiterhin kein Ausbau an Kreuzung Hufeland-Ingolstädterstraße - trotz wiederholter Anfrage des BA an die Stadt

Kreuzung Hufeland-/Ingolstädter Straße
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Ein Abbiegen von der Hufeland- auf die Ingolstädter Straße soll im Rahmen des Projekts in beide Fahrtrichtungen ermöglicht werden.

Der Bezirksausschuss zeigt sich verärgert über den mangelnden Fortschritt beim Ausbau der Kreuzung Hufeland- und Ingolstädter Straße - die Stadt will vorher einen Radschnellweg planen.

2014 stellte der Bezirksausschuss (BA) Milbertshofen-Am Hart den Antrag, das Abbiegen von der Hufeland- in die Ingolstädter Straße auch nach Norden zu ermöglichen. Noch im selben Jahr folgte dazu ein Stadtratsbeschluss.

Die anfängliche Freude über den Ausbau ist aber mittlerweile zu Frust geworden: „Seitdem hat sich nichts getan“, so der BA-Vorsitzende Fredy Hummel-Haslauer (SPD). Mehrfach habe er sich wegen des Projekts bei der Stadt erkundigt – jedoch seit 2019 keine Rückmeldung erhalten. Was er davon halte, wollte Hummel-Haslauer in der jüngsten Sitzung des Gremiums lieber nicht laut sagen.

Fredy Hummel-Haslauer vom BA Milbertshofen-Am Hart findet Ausbau an Kreuzung wichtig für den Verkehr

BA-Vorsitzender Fredy Hummel-Haslauer (SPD) fordert seit 2014 den Ausbau der betreffenden Kreuzung.

Dabei wäre der Ausbau immens wichtig für den Verkehr im Bezirk, so Hummel-Haslauer. „Die Hufelandstraße verläuft durch ein Gewerbegebiet. Hier könnte der Verkehr ohne Probleme abfließen.“ Nun werde stattdessen über die Sudetendeutschestraße auf die Ingolstädter Straße nach Norden gefahren. Dort belästige der entstehende Lärm die Anwohner im Wohngebiet. Hummel-Haslauer findet die Umsetzung daher dringend nötig.

Wie steht es denn um das Projekt? Eine Sprecherin des Baureferats erklärt auf Hallo-Anfrage, dass der geplante Radschnellweg nach Garching eine entscheidende Rolle bei der Planung spiele, da dieser entlang der Ingolstädter Straße verlaufen werde.

„Im Zuge dessen muss die Kreuzung Hufeland- und Ingolstädter Straße zusammen mit dem Radschnellweg geplant und umgebaut werden.“ Ein Zeitplan für diesen Abschnitt konnte jedoch nicht genannt werden.

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