BA sponsert Spielgeräte

Einsatz von vier Jugendlichen: Central Park in Schwabing bekommt Sportgeräte

Coretta Slaby-Farzin, Rebekka Dvorak, Nina Pfaller, Goran Todorovic, Tilo Dvorak und  Michael Igbinovia  (von li.) freuen sich, dass es im „Sargpark“ bald  Sportgeräte gibt.
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Coretta Slaby-Farzin, Rebekka Dvorak, Nina Pfaller, Goran Todorovic, Tilo Dvorak und Michael Igbinovia (von li.) freuen sich, dass es im „Sargpark“ bald Sportgeräte gibt.

Im Central Park in Schwabing gibt es Veränderung. Vier Jugendliche ergriffen Initiative und erreichten, dass der BA mobile Spielgeräte für Kinder- und Jugendliche sponsert.

Schwabing - Gleich mehrere Graffiti bezeichnen den Central Park derzeit als „Sargpark“. Nicht ohne Grund: Die Grünfläche zwischen Domagk- und Anni-Albers-Straße ist weitgehend unbelebt.

Das soll sich jetzt ändern. Der örtliche BA nimmt rund 10 000 Euro in die Hand und finanziert zwei Tischtennisplatten, eine am südlichen, eine am nördlichen Ende des Parks. Außerdem sponsert das Gremium einen Container mit mobilen Spielgeräten, der mittig auf einem naheliegenden Parkplatz stehen soll.

Für Nina Pfaller, Goran Todorovic, Michael Igbinovia und Tilo Dvorak ist das ein kleiner Erfolg. Die heute 13- und 14-Jährigen haben im Mai 2019 einen entsprechenden Antrag beim Kinder- und Jugendforum gestellt. Jetzt, fast anderthalb Jahre später, wird der Wunsch erfüllt. Zumindest teilweise.

Ursprünglich hatten sich die Kinder auch einen Basketballplatz gewünscht. Da hat allerdings der Landschaftsarchitekt sein Veto eingelegt. Stattdessen sind künftig Federball- und Volleyball-Netz, mobile Fußballtore oder eine Slackline denkbar.

Bereits im Mai 2019 haben die Jugendlichen mit Unterstützung von Coretta Slaby-Farzin und Rebekka Dvorak einen Antrag beim Kinder- und Jugendforum gestellt.

Per Zahlenschloss soll der Container gesichert werden, sodass die Kinder ihn selbst verwalten können. Unterstützung gibt es dabei von Coretta Slaby-Farzin und Rebekka Dvorak vom ansässigen Familienzentrum. Die beiden haben die Jugendlichen in ihrem Vorstoß von Anfang an unterstützt.

„Es gibt viele Kinder und Jugendliche hier und der Park ist aus unserer Sicht aktuell eine ungenutzte Grünfläche. Das ist wirklich schade“, betont Slaby-Farzin. Damit sich die Jugendlichen bald an den Geräten erfreuen können, muss jetzt noch das KVR die Nutzung des Parkplatzes genehmigen.

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