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Münchner Preis für Zivilcourage ‒ Anwältin Seda Başay-Yildiz wird mit dem Georg-Elser-Preis ausgezeichnet

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Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin, steht in ihrem Büro.
Seda Başay-Yildiz erhält den Georg-Elser-Preis der Stadt München. (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Başay-Yildiz setzte sich für Hinterbliebenen von Opfern rechtsextremer Attentate ein und erhält dafür den Georg-Elser-Preis der Stadt München für Zivilcourage.

München - Für ihr gesellschaftliches Engagement wird in diesem Jahr die Rechtsanwältin Seda Başay-Yildiz mit dem Georg-Elser-Preis der Stadt München geehrt. Überreicht wird ihr der Preis, der seit 2013 alle zwei Jahre verliehen wird, am Montag, 8. November, von Bürgermeisterin Katrin Habenschaden und Kulturreferent Anton Biebl.

Die Auszeichnung, die mit 5.000 Euro dotiert ist, würdigt Georg Elsers Widerstandstat gegen Adolf Hitler am 8. November 1939 und setzt ein Zeichen für Zivilcourage bei der Bekämpfung undemokratischer Entwicklungen in der Gesellschaft.

Georg-Elser-Preis für Zivilcourage - Für Demokratie und Gerechtigkeit steht Anwältin Seda Başay-Yildiz mit vollem Engagement

Als Anwältin setzt sich Seda Başay-Yildiz seit vielen Jahren mit großem Engagement für die Hinterbliebenen von Opfern rechtsextremer Attentate wie des NSU, dem OEZ-Attentat 2016 oder dem Anschlag in Hanau im vergangenen Jahr ein. Trotzdem, dass sie seit einigen Jahren Morddrohungen erhält, die sich explizit auf sie und ihre Familie beziehen, prangert sie institutionellen und gesellschaftlichen Rassismus immer wieder offen an und fordert die staatlich garantierten Grundrechte für alle ein.

Ausführliche Informationen und die Jurybegründung sind auf www.muenchen.de/kulturfoerderung unter „Auszeichnungen und Preise“ zu finden.

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