Bald ein Klo?

München: Bekommt der Königsplatz bald öffentliche Toilette? 

BA-Chefin Svenja Jarchow-Pongratz schlägt den Standort hinter dem ägyptischen Museum für eine öffentliche Toilette vor.
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BA-Chefin Svenja Jarchow-Pongratz schlägt den Standort hinter dem ägyptischen Museum für eine öffentliche Toilette vor.

Schon lange wünscht man sich im Viertel rund um den Königsplatz eine öffentliche Toilettenanlage. Nun könnte der Freistaat den BA dabei unterstützen. Gespräche seien geplant.

Maxvorstadt - Im Viertel ist man sich einig: Am Königsplatz braucht es dringend eine öffentliche Toilette.

Wiederholt gab es hierzu auch schon Bürgeranträge im BA oder der Bürgerversammlung. Jetzt hoffen die Viertelvertreter auf Unterstützung des Freistaats – dem Eigentümer der Flächen.

Denn: Im Zuge des Beschlusses „Toi­letten im öffentlichen Raum“ hat die Stadt bereits 2019 rund 30 neue öffentliche WCs beschlossen. Der Königsplatz war nicht dabei, er erfüllte nicht die Kriterien. Eine Finanzierung seitens der Stadt: seither vom Tisch.

BA hofft auf baldige Gespräche mit dem Freistaat

Eine Sprecherin des Bayerischen Bauministeriums bestätigt: „Wir haben dem BA Unterstützung bei der Suche nach einem Standort für eine öffentliche Toilettenanlage im Umfeld des Königsplatzes zugesagt.“ Hierfür seien Gespräche geplant – auch über die Möglichkeiten einer Finanzierung.

Theoretisch hätte das Gremium auch selbst die Möglichkeit, eine Toilette über Werbenutzungsverträge zu finanzieren. Das sieht BA-Chefin Svenja Jarchow-Pongratz (Grüne) aber kritisch. „Das ist auch nicht die Aufgabe vom BA“, sagt sie und hofft auf die anstehenden Gespräche.

Öffentliche Toiletten wären indes für das ganze Kunstareal nutzbar – gerade im Sommer, wenn die Grün­flächen massiv genutzt werden. Wichtig dabei: eine Stelle, wo der Eingriff möglichst gering bleibt. Beispielsweise schräg gegenüber der Mensa an der Arcisstraße, hinter dem ägyptischen Museum, könnte sie es sich gut vorstellen.

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