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Falscher Bankmitarbeiter prellt 73-Jährigen in München um Zehntausende Euro

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Von: Kevin Wenger

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Ein Polizist steht vor einem Streifenwagen.
Ein falscher Bankmitarbeiter hat einen 73-jährigen Münchner um mehrere Zehntausend Euro geprellt. Das Geld sei an eine Kryptobörse in Hongkong geschickt worden. (Symbolbild) © dpa/Robert Michael

Ein 73-jähriger Mann wurde von einem falschen Bankmitarbeiter um mehrere Zehntausend Euro bestohlen. Das Geld wurde an eine Kryptobörse in Hongkong geschickt.

Am Freitag, 2. Dezember, wurde ein 73-jähriger Münchner von einem angeblichen Mitarbeiter seiner Bank angerufen. Zur Authentifizierung sollte er die Daten auf der Rückseite seiner EC-Karte mit dem falschen Bankarbeiter abgleichen, was der 73-Jährige auch tat.

Zur endgültigen Bestätigung des Vorganges bekam der 73-Jährige eine SMS vom Betrüger, um das PushTan-Verfahren zu reaktivieren. Danach folgen über 100 unberechtigte Überweisungen in einer Höhe von mehreren Zehntausenden Euro. Der Bestohlene bemerkte dies erst spät, als ein echter Mitarbeiter seiner Bank sich zu den vielen Geldtransfers erkundigte.

Der 73-Jährige erstattete daraufhin umgehend Anzeige bei der Polizei. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wurde das erbeutete Geld an eine Kryptobörse in Hongkong transferiert. Über den weiteren Verbleib der Gelder ist der Polizei nichts bekannt. Auf dem deutsche Zielkonto konnte die Polizei keine Geldbeträge finden.

Das Kommissariat 122 ermittelt weiterhin.

Polizei München/kw

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