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Zwei Biber in lebensbedrohlicher Notlage ‒ Feuerwehr München rettet junge Tiere an der Mariannenbrücke

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Von: Jonas Hönle

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Die Feuerwehr München rettet zwei Bieber aus einer lebensbedrohlichen Notlage an der Mariannenbrücke.
Die Feuerwehr München rettet zwei Bieber aus einer lebensbedrohlichen Notlage an der Mariannenbrücke. © Berufsfeuerwehr München

Zwei junge Biber wurde von der Feuerwehr München aus einer lebensbedrohlichen Notlage an der Mariannenbrücke gerettet und später an der Isar wieder entlassen.

Die Feuerwehr München hat am Morgen zwei junge Biber aus einer lebensbedrohlichen Notlage bei der Mariannenbrücke befreit. Die Tiere wurden bei einem morgentliche Kontrollgang in den Stahlstangen der Rechenanlage entdeckt.

Zum Glück: Das Einschalten der Reinigungsfunktion hätte die jungen Biber wahrscheinlich getötet oder zumindest schwer verletzt.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Feuerwehr München rettet Biber aus lebensbedrohlicher Notlage an der Mariannenbrücke

Da die beiden Bieber sich nicht aus eigener Kraft aus den Stahlstangen an der Mariannenbrücke bereifen konnten, rückte die Feuerwehr zur Rettung aus. „Die Besatzung eines Kleinalarmfahrzeugs schätzte die Situation für die Tiere ebenfalls extrem gefährlich ein“, heißt es im Bericht der Feuerwehr.

Da es sich bei Bibern aus naturschutzrechtlicher Sicht um besonders schützenswerte Tiere handelt, schaltete die Feuerwehr zudem die untere Naturschutzbehörde und den örtlichen Biber-Beauftragten ein. Im Normalfall ist das Stören eines Bibers in seinem Lebenstraum unter Strafe gestellt.

Da es sich hier aber um eine lebensbedrohliche Situation für die Tiere handelte, stimmten sich die Institutionen ab. Beherzt griffen die Einsatzkräfte und der Beauftragte nach den Wildtieren und setzten sie in eine Transportbox.

Die Bieber wurde an der Isar wieder in die freie Wildbahn entlassen.
Die Bieber wurde an der Isar wieder in die freie Wildbahn entlassen. © Berufsfeuerwehr München

Nach getaner Arbeit transportierten die Beteiligten die beiden Jungtiere in einen ruhigen Bereich der Isar, an dem sie wieder in die freie Wildbahn entlassen wurden.

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