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Angst vor Lärm an der Skateanlage ‒ Bürgerwunsch stößt auf Skepsis im BA

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Von: Katrin Hildebrand

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Auf einer Mini-Ramp (hier in der Skate-Anlage am Feierwerk) kann immer nur eine Person fahren.
Auf einer Mini-Ramp (hier in der Skate-Anlage am Feierwerk) kann immer nur eine Person fahren. © Katrin Hildebrand

Der BA-Antrag der CSU auf eine Mini-Skateanlage beim Prinz-Eugen-Park in Bogenhausen stieß im Gremium auf aufgrund von befürchteten Lärmproblemen auf Skepsis.

Bogenhausen - Viele Spielplätze, wenige Angebote für Grundschüler und Jugendliche. Sportlehrer Thomas Hensel aus Bogenhausen hat zwei Kinder im Alter von sechs und neun Jahren. „Die haben keine Lust mehr dort zu spielen, wo die Kleinen noch Spaß haben. Bei uns braucht es mehr Angebote für Ältere“, erklärt er gegenüber Hallo. Seine Idee: eine kleine Skate-Anlage, Mini-Ramp genannt, im Prinz-Eugen-Park einzurichten. Die CSU-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag im BA gestellt. Doch stieß er auf Skepsis. Es könnte zu laut werden.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

BA-Antrag für Skateanlage im Prinz-Eugen-Park: Unterausschuss-Chefin befürchtet Lärmproblem

Petra Cockrell (Grüne), Vorsitzende des Unterausschusses Umwelt, sagte: „Der Immissionsschutz könnte das beschränken.“ Im Antrag schlägt die CSU den Südteil des Parks als Standort vor. Dieser aber befindet sich nah an der Wohnbebauung. Laut Umweltreferat gelte in Sachen Immissions­schutz an dieser Stelle die Sportanlagenlärmschutzverordnung. Doch müsse jeder Fall individuell beurteilt werden.

Hensel kann die Angst vor Lärm nachvollziehen. Doch gebe es andere mögliche Plätze: etwa auf der anderen Seite des Wohngebiets, geschützt hinter Bäumen oder notfalls an der Daglfinger Skate-Anlage. Für ihn böte die Mini-Ramp viele Vorteile: „Es ist wie beim Eisbachsurfen: Nur eine Person kann fahren. Man muss also warten und auf die anderen achten. Die Skater applaudieren einander auch, wenn etwas gelingt. Das fördert den Zusammenhalt.“ Außerdem würden die kognitiven Fähigkeiten der Kinder bei diesem Sport gestärkt.

BA-Mitglied und Stadtrat Jens Luther (CSU) will den Antrag nun noch mal überarbeiten. „Es gäbe auch die Möglichkeit, die Rampe aus Schallschutzgründen ein bisschen im Boden zu versenken“, erklärte er auf Nachfrage der Redaktion.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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