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Angriff auf Mönche in München ‒ Erneuter Brandanschlag gegen russisch-orthodoxes Kloster in Obermenzing

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Von: Ursula Löschau

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Das russisch-orthodoxe Kloster an der Hofbauernstraße.
Das russisch-orthodoxe Kloster an der Hofbauernstraße. © Ursula Löschau

Das russisch-orthodoxe Kloster in München wurde schon öfters Opfer von Brandanschlägen. Was die Mönche um Bischof Hiob aus Obermenzing nun unternehmen wollen...

Auf das russisch-orthodoxe Kloster an der Hofbauernstraße wurde ein Brandanschlag verübt. „Jemand hat Grillanzünder-Tabletten in unsere Papiertonne geworfen und angezündet. Einer der Brüder hat es, Gott sei Dank, während des Gottesdienstes durch das Fenster beobachtet und wir konnten Schlimmeres verhindern“, berichtet Bischof Hiob.

Er sagt: „Einen Zusammenhang mit der Ukraine im Sinne eines Auslösers oder Verstärkers kann man hier durchaus annehmen.“ Allerdings gebe es „Hass gegen Russen“ nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine. Bislang sei es jedoch die Ausnahme.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Schon mehrere Brandanschläge gegen russisch-orthodoxes Kloster in Obermenzing

Die derzeit acht Brüder in dem Obermenzinger Kloster waren in den vergangenen Jahren schon mehrfach Angriffen durch Brandanschläge ausgesetzt (Hallo berichtete). „Damals hatte die Kripo die Täter offenbar über Social Media gefunden. Aber Details haben wir nie erfahren“, erinnert sich Bischof Hiob an eine Serie von Brandstiftungen im Jahr 2017.

Zur Anzeige gebracht wurde der jüngste Fall bisher nicht. Die Mönche wollen nun die Sicherheitstechnik verbessern.

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