In Forschungseinrichtung

Brandstiftung im Botanischen Garten ‒ Feuer zerstören einzigartige Pflanzenexponate in Forschungseinrichtung

Im Palmenhaus im Botanischen Garten werden über 2000 Quadratmeter Glasfronten getauscht.
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Im Botanischen Garten in München wurden durch Brandstiftung mehrere einzigartige Pflanzenexponate zerstört. (Symbolbild)

Einzigartige Pflanzenexponate wurden durch ein Feuer im Botanischen Garten zerstört. Die Polizei München nimmt einen Tatverdächtigen wegen Brandstiftung fest.

Ein Feuer in einer Forschungseinrichtung im Botanischen Garten hat einige einzigartige Pflanzenexponate zerstört. Aufgrund der vor Ort gefundenen Spuren geht die Polizei aktuell von vorsätzlicher Brandstiftung aus.

Die Feuerwehr wurde am Montag gegen 22.17 Uhr alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkräfte Rauch aus einem Kellerfenster ausmachen und das Feuer schnell löschen. Anschließend entlüfteten sie die vom giftigen Brandrauch betroffenen Räume.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Brandstiftung im Botanischen Garten: Einzigartige Pflanzenexponate zerstört - Polizei München nimmt Tatverdächtigen fest

Bei dem Brand wurden einzigartige Pflanzenexponate unwiederbringlich zerstört. Daher kann der Sachschaden derzeit weder von Polizei noch Feuerwehr geschätzt werden.

Im Rahmen der Ermittlungen nahm die Münchner Polizei einen 62-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland fest.

Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Tatverdächtigen einen Untersuchungshaftbefehl beim Amtsgericht München beantragt. Der 62-Jährige wird im Laufe des heutigen Tages dem Haftrichter vorgeführt.

Polizeipräsidium München/Berufsfeuerwehr München/jh

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