Ohne Ticket unterwegs

Nach Fahrkartenkontrolle: Bundespolizei nimmt gesuchten Mann am Münchner Ostbahnhof fest

Die Bundespolizei nahm gestern einen Mann am Münchner Ostbahnhof fest.
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Die Bundespolizei nahm gestern einen Mann am Münchner Ostbahnhof fest.

Nachdem ein Mann gestern in der S-Bahn kontrolliert wurde und keinen Fahrschein vorzeigen konnte, überprüfte ihn die Bundespolizei. Auf der Wache stellte sich dann heraus, dass der Mann schon länger gesucht wird.

  • Ein Mann wurde gestern ohne Fahrschein in der S-Bahn erwischt.
  • Am Münchner Ostbahnhof wurde er von der Bundespolizei in Empfang genommen.
  • Nach der Kontrolle kam es zu einer Festnahme.

München - Am Montag (12. Juli) wurde ein 26-Jähriger, der ohne Fahrschein in der S-Bahn unterwegs war, kontrolliert. Später stellte sich auf der Wache der Bundespolizei Überraschendes heraus. Am Münchner Ostbahnhof musste er festgenommen werden.

Ein 26-jähriger Rumäne wurde gegen 15.15 Uhr von Mitarbeitern des DB-Prüfdienstes in der S-Bahn (S8 vom Flughafen nach München) kontrolliert. Er konnte keinen Fahrschein vorweisen. Daraufhin wurde die Bundespolizei verständigt.

Die Beamten nahmen den Mann am Münchner Ostbahnhof in Empfang. Auf der Wache stellte sich durch einen Datenabgleich heraus, dass gegen ihn ein europäischer Haftbefehl von Rumänien vorliegt.

Der Mann muss wegen schweren Diebstahls in Rumänien eine zweijährige Haftstrafe verbüßen. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen führten die Beamten den Mann den Justizbehörden zu.

Betrugsversuch in S-Bahn aufgeflogen

Gegen 7.30 Uhr zeigte ein 32-jähriger Kolumbianer bei der Fahrkartenkontrolle in einem RE von Nürnberg Richtung München den Screenshot einer Fahrkarte eines 29-jährigen aus Nicaragua vor.

Im späteren Verlauf stellte sich heraus, dass der 29-Jährige den Screenshot an den Kolumbianer versendet hat. Der Umstand, dass die beiden Personen mit der gleichen Fahrkarte zu reisen versuchten, fiel der 51-jährigen Zugbegleiterin auf, die daraufhin einen Beamten der Bundespolizei, der sich auf dem Weg zum Dienst befand, informierte.

Die Personen saßen im Zug weit voneinander abgesetzt und versuchten so, die Tatsache, dass sie mit einer identischen Fahrkarte reisen, zu verschleiern.

Am Münchner Hauptbahnhof wurde der Sachverhalt von einer Streife der Bundepolizei übernommen. Bei der Überprüfung der Personen stellte sich heraus, dass sich der Kolumbianer unerlaubt in Deutschland aufhält.

Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde er angewiesen das Land schnellst möglich zu verlassen. Beide konnten mit einer Anzeige wegen Betrug und Erschleichen von Leistungen im Gepäck, auf freien Fuß belassen werden.

Bundespolizei München/fb

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