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Austausch von Geflüchteten und Ehrenamtlichen: Das „Café Hereinspaziert“ startet wieder durch 

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Von: Kassandra Fischer

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Vor Corona: eine gesellige Runde bei Live-Musik. Jetzt startet das „Café Hereinspaziert“ wieder mit neuen Ideen durch.
Vor Corona: eine gesellige Runde bei Live-Musik. Jetzt startet das „Café Hereinspaziert“ wieder mit neuen Ideen durch. © privat

Das „Café Hereinspaziert“ öffnet nach einer langen pandemiebedingten Pause ihre Pforten wieder. Begegnungen zwischen Geflüchteten und Ehrenamtlichen sind wieder möglich.

Maxvorstadt - Bei Musik oder einer Kleinigkeit zum Essen und Trinken kommen Geflüchtete und Ehrenamtliche zusammen – so das Prinzip des „Café Hereinspaziert“, einem Projekt des Münchner Flüchtlingsrats und des Vereins Initiativgruppe.

Nach anderthalb Jahren pandemiebedingter Pause steht jetzt das nächste Treffen an und das an neuen Orten. „Wir bieten ganz niederschwellig die Möglichkeit zum Kennenlernen und sich Austauschen“, erklärt Elif Beiner vom Münchner Flüchtlingsrat.

Was aus einer Patenschaft werden kann, zeigt das Beispiel von zwei älteren Stammgästen: Nachdem die Lebensgefährtin des Geflüchteten verstorben ist, habe der Ehrenamtliche ihn täglich angerufen und sich um ihn gekümmert. „Inzwischen sind das freundschaftliche Gespräche“, freut sich Beiner.

Vor Corona hat das Angebot einmal im Monat in den Räumen der Initiativgruppe an der Karlstraße stattgefunden. Neu ist jetzt der Wechsel in die öffentliche Gastronomie – auch, weil dort die Corona-Regeln einfacher umsetzbar seien.

Elif Beiner vom Münchner Flüchtlingsrat.
Elif Beiner vom Münchner Flüchtlingsrat. © privat

„Darüber nachgedacht haben wir aber schon vor der Pandemie“, verrät Beiner. Langfristig könnte sie sich einen Wechsel der Örtlichkeit vorstellen, mal in einem Café, mal in den bisherigen Räumen.

Am Montag, 22. November, findet nun endlich wieder der nächste Treff statt. Bei Interesse zu den Details einfach eine E-Mail an aktiv@muenchner-fluechtlingsrat.de schicken.

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