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Christkindlmärkte in München: Bayern sagt alle Weihnachtsmärkte ab

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Von: Andreas Schwarzbauer, Ursula Löschau

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Die Christkindlmärkte in München sind wie in ganz Bayern abgesagt.
Die Christkindlmärkte in München sind wie in ganz Bayern abgesagt. © Weihnachtsdorf

Im vergangenen Jahr fielen alle Christkindlmärkte aus – auch heuer wurde der Weihnachtsmarkt am Marienplatz abgesagt. Jetzt schafft Markus Söder Fakten für alle anderen Märkte

Update: 19. November:

Alle Christkindlmärkte in Bayern sind abgesagt. Das hat Ministerpräsident Markus Söder eben auf einer Pressekonferenz mitgeteilt. Nähere Infos folgen.

Erstmeldung:

München-West - OB Dieter Reiter hat am Dienstag den Münchner Weihnachtsmarkt rund um den Marienplatz abgesagt.

Bereits einige Tage vorher hatten sich die Organisatoren entschieden, den Pasinger Christkindlmarkt vor der Kirche Maria Schutz nicht stattfinden zu lassen. Als Gründe nannte der Vorsitzende der Betreibergemeinschaft, Helmut Lipah, die hohen Infektionszahlen und die verschärften Vorgaben.

„Das Hygienekonzept hat dabei Ausmaße angenommen, die nur mit erheblichem Aufwand realisierbar gewesen wären.“ Auch die Atmosphäre hätte wohl darunter gelitten, so Lipah.

Nicht nur Corona-Absagen: Christkindlmärkte im Münchner Westen - So ist die Lage

Das Weihnachtsdorf der Pasing Arcaden hat dagegen seit Donnerstag geöffnet. Dort gilt die 2G-Plus-Regel. Nur Geimpfte und Genesene, die einen negativen Test vorweisen können, haben Zugang. An jeder Bude gibt es Desinfektionsmittelspender.

Ebenfalls stattfinden soll am ersten Adventswochenende (26. bis 28. November) der Christkindlmarkt der Pfarrei St. Konrad in Neuaubing. Er ist freitags von 17 bis 20, samstags von 15 bis 20 Uhr und sonntags von 15 bis 19 Uhr auf den Außenanlagen der Kirche, Freienfelsstraße 5, geöffnet.

Der Aubinger Madlverein dagegen will kurzfristig über sein Adventsglühen am 10. und 11. Dezember auf dem Metzgerhof, Ubostraße 49, entscheiden. Der Budenzauber am Langwieder See entfällt heuer.

Der erste Allacher Christkindl­markt von Donnerstag, 16., bis Sonntag, 19. Dezember, auf dem Oertelplatz war bei Redaktionsschluss noch geplant. Der Festring Allach macht seine Entscheidung von den „offiziellen und schriftlichen Anweisungen und Auflagen“ abhängig. „Wir haben den Vorteil, dass wir von Beginn an mit einer Umzäunung geplant haben und somit den Einlass kontrollieren können“, sagt Vereinschef Florian Wimmer.

Ob die „Blutenburger Weihnacht“ wie bis jetzt geplant von Donnerstag, 2., bis Sonntag, 5. Dezember im Innenhof des Schlosses stattfinden wird, ist ebenfalls noch offen. Der Verein der Freunde Schloss Blutenburg stimmt sich gerade mit den Marktbeschickern ab.

Ohne Glühwein kein Weihnachtsmarkt in Neuhausen

Ob der teilweise schon aufgebaute Neuhauser Weihnachtsmarkt auf dem Rotkreuzplatz stattfindet oder nicht, war bis Redaktionsschluss noch nicht entschieden. Veranstalter Edmund Radlinger erklärte auf Hallo-Anfrage: „Wenn Herr Söder dabei bleibt, dass es keinen Glühwein auf den Weihnachtsmärkten geben darf, dann war’s das. Ansonsten bauen wir weiter auf und werden etwas später als angekündigt, bestimmt aber bis Freitag, 26. November, eröffnen.“

Der Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz ist teilweise schon aufgebaut.
Der Weihnachtsmarkt am Rotkreuzplatz ist teilweise schon aufgebaut. © Ursula Löschau

Laut Radlinger sind die Glühweinstände die „umsatzträchtigsten Betriebe“, die zur Finanzierung des gesamten Angebots erforderlich seien. Findet der Markt statt, gilt die 2G-Regel mit Maske. Um die nötigen Einlasskontrollen zu ermöglichen, müsste das Budendorf umzäunt werden. Auf das übliche Veranstaltungsprogramm müsste ganz verzichtet werden.

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