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Der Christkindlmarkt am Marienplatz geht zu Ende ‒ rund 3 Millionen Gäste kamen in die Mitte von München

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Von: Jonas Hönle

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Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München.
Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München endet am 24. Dezember. (Symbolbild) © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Glühwein, ein Christbaum mit energiesparender LED-Beleuchtung und ein Krampuslauf - So lief der Weihnachtsmarkt auf dem Marienplatz in München dieses Jahr...

München ‒ Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München endet am 24. Dezember - nach insgesamt 34 Tagen. Damit dauerte der Markt sechs Tage länger als 2019.

Das Referat für Arbeit und Wirtschaft (RAW), welches den Weihnachtsmarkt veranstaltet, schätzt die Zahl der Gäste in seinem Abschlussbericht auf rund 3 Millionen (2019: 3,1 Millionen).

Nach zwei ausgefallenen Christkindlmärkten zog in diesem Jahr endlich wieder ein stimmungsvoller Advent in Münchens gute Stube ein. Es war ein großer Nachholbedarf bei den Menschen zu verspüren, die sich zum Einkaufen und zum gemütlichen Feiern auf unserem wunderschönen Christkindlmarkt getroffen haben. 

Referent für Arbeit und Wirtschaft Clemens Baumgärtner

+++ Alle Christkindlmärkte in München im Überblick. +++

Der Christkindlmarkt am Marienplatz in München geht zu Ende

Nicht nur das RAW, sondern auch die Standleute sowie die Polizei- und Ordnungskräfte sind mit dem Verlauf zufrieden. Nach Einschätzung der Tourist Information besuchten wieder viele Gäste aus den USA, Spanien, Italien, aus der Schweiz und Österreich in diesem Jahr den Christkindlmarkt.

Den Hauptanteil hatten jedoch Gäste aus München, dem Umland und aus anderen Regionen Deutschlands.

Ein Highlight war dieses Jahr wohl der große Krampuslauf am dritten Advent, bei dem 20 Gruppen aus Bayern und Österreich über den Markt zogen. Die von Polizei und Veranstalter geschätzten 30.000 Schaulustigen mussten sich aber nicht vor den schaurigen behörnten Gestalten fürchten. Alle teilnehmenden Krampuse erwiesen sich als durchweg friedfertig.

Ein Christbaum mit LED-Beleuchtung aus dem Landkreis Weilheim-Schongau

Der diesjährige Christbaum aus Hohenpeißberg erstrahlt mit seinen rund 3.000 Kerzen noch bis zum 6. Januar in energiesparender LED-Technik. Der Baum wird im Anschluss von der Münchner Berufsfeuerwehr gelegt und in geeignete Stücke geschnitten. Aus dem Christbaum werden so im nächsten Jahr Parkbänke für den Landkreis Weilheim-Schongau.

Glühwein und Bratwurstsemmel waren bei Winterwetter gefragt

Besonders Kerzen, Christbaumschmuck, Handgemachtes und Krippenfiguren stießen auf viel Anklang bei den Gäste. Die Umsätze hielten sich laut RAW-Angaben im Vergleich zum erfolgreichen Jahr 2019 stabil.

Bei meist kaltem und teils sogar schneereichem Winterwetter war neben dem klassischen roten Glühwein auch hauseigene Mix-Getränke mit und ohne Alkohol gefragt.

Die Bratwurstsemmel war der oft georderte Klassiker im Gastrobereich. Ebenso gingen Crêpes oft über die Ladentheke.

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