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Weniger Licht für Christkindlmarkt: Stadt München reduziert Weihnachtsbeleuchtung

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Von: Kristina Beck

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So voll wie vor der Pandemie wird es heuer am Marienplatz nicht – die Stadt will den Markt entzerren.
Die Stadt München will wegen der Energiekrise die Weihnachtsbeleuchtung reduzieren. © dpa/Haag

Der Christkindlmarkt bleibt hell. Aber die Stadt setzt bei der Weihnachtsbeleuchtung der Innenstadt auf Energiesparen. Welche Maßnahmen ergriffen werden...

Die gute Nachricht ist: Die Stadt München wird auch in diesem Jahr den Christkindlmarkt rund um den Marienplatz und den Christbaum vor dem Rathaus weihnachtlich beleuchten.

Die weniger gute: Das Thema Energiesparen ist – wie in der gesamten Stadtverwaltung – aber auch hier präsent: Es kommen ausschließlich LED-Leuchtmittel zum Einsatz und die Beleuchtungszeiten werden zudem verkürzt. Erstmals erstrahlen wird der Christbaum mit der Eröffnung des Christkindlmarkts am 21. November.

Weihnachten in München: Weniger Beleuchtung auf dem Christkindlmarkt

Oberbürgermeister Dieter Reiter betont die positive Wirkung einer beleuchteten Innenstadt: „In so schwierigen Zeiten wie diesen geht es aber auch darum, den Menschen Mut zu machen. Eine Weihnachtszeit ohne beleuchteten Baum kann ich mir deshalb nur schwer vorstellen.“

Bereits im Juli hatte OB Reiter die städtischen Referate beauftragt, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, den Energieverbrauch der Stadtverwaltung deutlich zu reduzieren.

Die angeordneten Maßnahmen decken weitestgehend die vom Bund beschlossenen kurzfristigen und zum 1. September in Kraft getretenen Maßnahmen zur Energieeinsparung in Verwaltungsgebäuden ab. Bei der Stadt München arbeitet zudem eine Projektgruppe unter Federführung des Baureferats an weiteren Einzelmaßnahmen.

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