„Präsenz wieder als Regel, nicht mehr als Ausnahme“

Corona-Pandemie: Ab Herbst wieder Präsenz an Münchens Hochschulen geplant

Uni bald wieder in Präsenz: Für das Wintersemester sollen sich die Münchner Studierende wieder auf Vorort-Unterricht einstellen, so Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler. (Symbolbild)
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Uni bald wieder in Präsenz: Für das Wintersemester sollen sich die Münchner Studierende wieder auf Vorort-Unterricht einstellen, so Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler. (Symbolbild)

Bald wieder im Hörsaal: Für das kommende Wintersemester soll wieder mehr Normalität einkehren. Das Studium vor Ort soll wieder als Regel und nicht mehr als Ausnahme gelten.

  • An Münchens Hochschulen soll bald wieder mehr Normalität einkehren.
  • Trotz Pandemie sind ab Herbst wieder mehr Präsenzveranstaltungen geplant.
  • Online-Lehrveranstaltungen sollen das Angebot dabei ergänzen.

München - Digitale Vorlesungen, Studium aus der Ferne - seit Corona ist auch an Münchens Hochschulen nichts mehr wie gewohnt. Für den Herbst sieht es allerdings so aus, als ob wieder mehr Normalität für Studierende einkehrt.

Corona-Pandemie: Ab Herbst wieder Präsenz an Münchens Hochschulen geplant

Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler sieht den Beschluss der Kultusministerkonferenz vom vergangenen Freitag als Bestätigung seiner Linie, im kommenden Wintersemester das Studium vor Ort wieder zum Regelfall zu machen – begleitet von situations- und hochschuladäquaten Infektionsschutzregeln. „Präsenz wieder als Regel, nicht mehr als Ausnahme – das ist mein und unser Ziel. Schließlich haben unsere Studentinnen und Studenten lange genug auf den direkten Kontakt vor Ort und den persönlichen Austausch verzichten müssen. Der unmittelbare Austausch und das Miteinander sind ein wichtiger und wertvoller Bestandteil von Studium, Forschung und Lehre. Wir wollen auch Herz und Charakter bilden“, betont er.

Hochschulen in München: Online-Lehrveranstaltungen sollen das Angebot ergänzen

Zugleich soll der Digitalisierungsschub in der Lehre genutzt werden und Online-Lehrveranstaltungen sollen das Angebot ergänzen. „In Bayern setzen wir auf einen Dreiklang: Impfen, Testen und reduzierte Abstände in den Lehrräumen und Hörsälen der Hochschulen. Wir tun alles dafür, dass unsere Studentinnen und Studenten im kommenden Wintersemester wieder möglichst normal am Hochschulbetrieb teilnehmen können und ihre Gesundheit gleichzeitig geschützt ist“, so Bayerns Wissenschaftsminister.

So ist die Corona-Strategie an den Hochschulen im Freistaat

Bereits vor rund zwei Wochen hatte der Bayerische Ministerrat die Weichen für den Studienbetrieb an den Hochschulen im Freistaat unter Pandemie-Bedingungen gestellt. Demnach sind an den Hochschulen bereits seit dem 28. Juli 2021 bei einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 100 Präsenzveranstaltungen auch dann möglich, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zwischen allen Studierenden durchgängig eingehalten werden kann. Im Übrigen bleibt es bei den bestehenden Vorgaben, insbesondere gilt weiterhin die FFP2-Maskenpflicht. Bayern hatte in den vergangenen Wochen zudem eine zielgerichtete Impfkampagne für Studentinnen und Studenten gestartet. Ergänzend komme neben der Impfung dem konsequenten Testen weiterhin große Bedeutung. Bereits mit ihrem Beschluss vom 4. Juni 2021 für einen gezielten Öffnungsschritt an den Hochschulen in Bayern noch im laufenden Sommersemester hatte die Bayerische Staatsregierung die Hochschulstrategie während der COVID-19-Pandemie mit diesem Baustein fortgeführt.

Vor diesem Hintergrund bittet Wissenschaftsminister Sibler die Studentinnen und Studenten an bayerischen Hochschulen, sich zum Wintersemester 2021/2022 auf einen Aufenthalt am Studienstandort einzustellen.

Quellen: STMWK/kf

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