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Demos gegen Corona-Impfpflicht in München: Polizei zieht Bilanz - weniger Menschen als erwartet

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Von: Benedikt Strobach

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Querdenker-Demo in Frankfurt am Main
Auch in München wurde am Wochenende gegen die geltenden Corona-Beschränkungen und eine mögliche Impfpflicht demonstriert. Laut Polizei kamen jedoch deutlich weniger Menschen als erwartet. © Symbolbild: Boris Roessler/dpa

In München und Nürnberg haben Menschen gegen die Corona-Beschränkungen und eine Impfpflicht demonstriert. Die Teilnehmenden-Zahl fiel laut Polizei geringer aus.

Nur 1000 statt angekündigten 10.000: Die Demonstration gegen die geltenden Corona-Beschränkungen und eine mögliche Impfpflicht am Wochenende in München sind nach Angaben der Polizei deutlich kleiner ausgefallen als erwartet. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur auf Nachfrage. Auch in Nürnberg kamen statt erwarteten Menschenzahlen im fünfstelligen Bereich nur 3500 bis 4000 Demonstrierende. Hier gab es viel Kritik für das gewählte Datum der Demonstration.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Demos gegen Corona-Beschränkungen und Impfpflicht in München: Polizei zieht Bilanz - viel weniger Menschen als erwartet

Mehrere Tausend Menschen haben am Sonntag in Nürnberg und München gegen die Corona-Beschränkungen und insbesondere eine mögliche Impfpflicht demonstriert. An beiden Orten kamen allerdings deutlich weniger Teilnehmende als erwartet. Zwischenfälle wurden von der Polizei nicht mitgeteilt.

In Nürnberg hatte auch die Polizei mit einer fünfstelligen Zahl an Demonstranten gerechnet, letztlich sprach ein Polizeisprecher von 3500 bis 4000 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. In München, wo auch die Zahl der „Spaziergehenden“ in den letzten Wochen immer weiter gesunken ist, wurden 10.000 Menschen auf der Theresienwiese angekündigt. Die Polizei nannte dann dort etwa 1000 Demonstrierende.

Insbesondere die Protestveranstaltung in Nürnberg wurde von vielen Menschen scharf kritisiert. Denn die Demo fand am Volksfestplatz in unmittelbarer Nähe zum Reichsparteitagsgelände statt. Zudem war Sonntag der Jahrestag der Machtergreifung Adolf Hitlers 1933. Auf Twitter kritisierten daher viele Nutzer den Ort und den Zeitpunkt.

Der Schauspieler Marcus Mittermeier („München Mord“) schrieb am Sonntagmittag auf Twitter: „Querdenken ist da angekommen, wo sie hinwollen: heute Demo am Reichsparteitagsgelände. Am Jahrestag der Machtergreifung.“ Am 30. Januar 1933 war Hitler von Reichspräsident Paul von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt worden.

dpa/best

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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