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So war die Stimmung am letzten Party-Wochenende in München vor Corona-Lockdown für Bars und Clubs

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Ab Mittwoch geht es in den nächsten dreiwöchigen Corona-Lockdown für Bars und Clubs. Davor wurde in München an diesem Wochenende ordentlich gefeiert, wie hier im „Tresor Club by Hugo‘s“.
Ab Mittwoch geht es in den nächsten dreiwöchigen Corona-Lockdown für Bars und Clubs. Davor wurde in München an diesem Wochenende ordentlich gefeiert, wie hier im „Tresor Club by Hugo‘s“. © Felix Hörhager/dpa

Sieben Wochen waren Clubs und Diskotheken geöffnet. Nun kommt erneut ein Corona-Lockdown. Wie Betreiber aus München und Gäste das letzte Party-Wochenende sehen.

München - Musik und Spaß mit Freunden auf der Tanzfläche - damit ist es ab Mittwoch in Bayern vorerst wieder vorbei. Wegen der hohen Corona-Infektionszahlen müssen Clubs und Diskotheken erneut dicht machen, obwohl sie erst seit Anfang Oktober wieder geöffnet haben. „Nach sieben Wochen wieder komplett zu schließen, das trifft uns natürlich richtig hart“, sagte Angelo Matting, Manager des „Tresor Club by Hugo‘s“, am Samstagabend in München. „Wir wissen momentan nicht, wie es weitergeht.“

Letztes Party-Wochenende in München vor Corona-Lockdown für Bars und Clubs - Gäste traurig, Betreiber hoffen auf Hilfen

Mit den strengen Einlassregeln wie dem Vorzeigen eines Impf- oder Gensenen-Nachweises kamen die Gäste gut klar. Souhaila Amade, die an der Tür des Hugo Tresor Clubs kontrolliert, musste nicht groß danach fragen. „Meistens sind die Leute so motiviert zum Feiern, dass sie es selber schon zeigen wollen“, berichtete sie. „Deswegen muss ich gar nicht mehr viel sagen, außer ‚Viel Spaß‘.“

Dass Clubs trotz aller Vorsichtsmaßnahmen nun wieder dicht sind, bedauern auch Gäste wie Karina Kugele, die noch mal alles auskosten wollte. „Ich habe das Gefühl gehabt, es gibt kein Morgen, man spürt die Ausgelassenheit.“ An den nahenden Lockdown denke keiner, „weil alle nochmal so richtig „Into the Feeling““ kommen wollen“. Das sei „hammer-, hammergeil“, schön und ein bisschen traurig.

Clubbetreiber Matting hofft auf die versprochenen Überbrückungshilfen für seine mehr als 40 Beschäftigten. Angesichts der dramatischen Lage hat er auch Verständnis. „Aber irgendwie muss es ja weitergehen, wir müssen wieder ins Leben zurückkehren.“

Auch an anderen Stellen wollten viele Personen das letzte Party-Wochenende in München nutzen. Dabei ereigneten sich aber auch unschöne Szenen. Vor einem Club in der Schwanthalerstraße kam es beim Warten auf den Einlass zu Auseinandersetzungen zwischen Gästen. Die Polizei musste das Geschehen vor Ort mit über 15 Streifen beruhigen.

dpa/lby/best

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