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Bahn-Neubau zwischen Donnersberger- und Hackerbrücke für sichere Züge

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Von: Daniela Borsutzky

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Unter dem Arnulfsteg befindet sich die ICE-Außenreinigungsanlage. Dort soll auch die neue „E-Check-Halle“ gebaut werden.
Unter dem Arnulfsteg befindet sich die ICE-Außenreinigungsanlage. Dort soll auch die neue „E-Check-Halle“ gebaut werden. © Patricia Stücher

Die Deutsche Bahn will eine neue Halle zwischen Donnersberger- und Hackerbrücke bauen, um künftig besser und schneller Defekte an Zügen erkennen zu können. Die Folgen des Baus:

Schwanthalerhöhe - Damit der Zustand von Zügen künftig schneller und besser überprüft werden kann, baut die Deutsche Bahn im kommenden Jahr eine sogenannte „E-Check-Halle“ auf eigenem Grund zwischen der Donnersberger- und der Hackerbrücke. Jetzt wurde das Vorhaben vom Eisenbahn-Bundesamt genehmigt.

Die etwa 40 Meter lange Halle – eine Stahlrahmenkonstruktion – wird im Bereich der ICE-Außenreinigungsanlage unterhalb des Arnulfstegs gebaut. Bislang gibt es so eine Halle laut eines Bahn-Sprechers noch nirgends. Das Unternehmen plant und baut dergleichen momentan aber an mehreren Standorten in Deutschland. Künftig können Züge die Halle getaktet passieren und dabei durch eine Kombination aus Kameratechnik und Kontrolleuren zügig überprüft werden. So werde die Sicherheit erhöht und die Fehlerquote gemindert.

Neue Bahnhalle zwischen Hacker- und Donnersbergerbrücke: Vor allem Abstellgleise eingeschränkt

Durch die Bauarbeiten ergeben sich vor allem Einschränkungen im Bereich der Abstellgleise, so der Bahn-Sprecher. Der reguläre Bahnverkehr sei nicht direkt betroffen. Zudem würden die Parkplätze im Max-Friedlaender-Bogen für den Baustellen--Verkehr tagsüber einseitig gesperrt. Gearbeitet werde tagsüber unter der Woche. „Dabei kommen Gleisarbeitsfahrzeuge, Zweiwegefahrzeuge, Bagger, LKW und Kräne zum Einsatz“, sagt der DB-Sprecher. Direkte Anwohner seien Ende Oktober über anstehende Vorarbeiten informiert worden.

Los geht es im kommenden Frühjahr. „Nach aktuellem Stand soll die Halle dann bis Jahresende fertiggestellt sein. Anschließend folgt allerdings noch der Einbau der Technik.“ Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 6,2 Millionen Euro.

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