Steckbrief

Daniela Hauck ‒ FDP-Kandidatin für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis München Ost

Daniela Hauck tritt bei der Bundestagswahl als Kandidatin für die FDP im Wahlkreis München Ost an.
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Daniela Hauck tritt bei der Bundestagswahl als Kandidatin für die FDP im Wahlkreis München Ost an.

Daniela Hauck tritt im Wahlkreis 218 - München Ost - als Kandidatin bei der Bundestagswahl 2021 für die FDP an.

  • Daniela Hauck
  • Alter: 50
  • Viertel (Wohnviertel nicht Stimmkreis): Schwabing
  • Beruf: Rechtsanwältin
  • Familienstand: verheiratet, Mutter von drei Kindern

Nation der Unzufriedenen: Was muss die Bundespolitik Ihrer Meinung nach aus der Pandemie lernen?

Die Bundespolitik hat zu langsam, zu schwerfällig und ohne Kreativität auf die Pandemie reagiert. Dies liegt auch an der mangelnden Digitalisierung in vielen Bereichen, insbesondere bei der Verwaltung und bei den Schulen. Die Bundespolitik muss jetzt Vorkehrungen treffen, damit der staatliche Bildungsauftrag stets erfüllt werden kann. Mit Hilfe von mobilen Luftfiltern und digitaler Infrastruktur muss sichergestellt werden, dass alle Kinder jederzeit unterrichtet werden können.

Generation Corona: Für Kinder und Jugendliche ist es jetzt wichtig, dass...

... sie nun dauerhaft in die Schule gehen und nachmittags Sport treiben oder Freunde treffen können. Ein geregelter Alltag und feste Strukturen geben Kindern und Jugendlichen Halt und Sicherheit. Neben Lernstandserhebungen muss an den Schulen nun genau hingeschaut werden, in welcher physischen und psychischen Verfassung die Kinder zurück an die Schule kommen. Zusätzlich zu individuellen Nachhilfeangeboten braucht es Beratungs- und Hilfsangebote.

Welche Entscheidungen der Bundespolitik würden für besseres Klima und zukunftsfähigeren Verkehr in München sorgen?

Ein nationaler CO2-Deckel als Obergrenze sollte die CO2-Jahresausstoßmenge festlegen. Die Ausstoßmengen kann man dann im Zertifikate-Handel kaufen und verkaufen und dieser Handel belohnt diejenigen, die CO2 einsparen. Dadurch wird die Entwicklung von klimafreundlichen Motoren und alternativen Kraftstoffen gefördert. Zusätzlich muss der öffentliche Nahverkehr weiter ausgebaut und die zugrundeliegenden Planungsverfahren vereinfacht werden. Neue Ideen, wie Drohnen oder Flugtaxis, will ich fördern.

Welcher Impuls Ihrerseits fließt in die Bundespolitik ein, damit Wohnen in Ballungsräumen wie München bezahlbar bleibt?

Es muss mehr, schneller und günstiger gebaut werden. Insgesamt sollte, z.B. durch den Ausbau von Dachgeschossen, mehr nachverdichtet werden. Baukosten müssen sinken – die Überregulierung im Baurecht ist ein Preistreiber – und bei der Grunderwerbssteuer sollte es einen Freibetrag geben. Die Umwandlung von Büros in Wohnungen muss vereinfacht werden. Einen bundesweiten Mietendeckel will ich verhindern, denn der Berliner Mietendeckel hat nachweislich zu keiner einzigen neuen Wohnung geführt.

... ich mich vor allem für eine gute Bildung unserer Kinder einsetzen werde. In den letzten Monaten wurde oft gesagt, dass Kinder oberste Priorität haben, aber es wurde nicht dementsprechend gehandelt. Das will ich ändern. Außerdem liegt mir die Förderung der Kultur und der Wirtschaft sehr am Herzen.

Was werden Sie an München vermissen, bzw. worauf freuen Sie sich in Berlin?

In Berlin freue ich mich auf die sehr vielseitige und internationale Kunstszene. Viele Künstler leben und arbeiten in Berlin und man spürt die Kreativität in dieser Stadt. Berlin ist bei internationalen Trends München oft einen Schritt voraus. Vermissen werde ich den Englischen Garten, die Seen und die Berge rund um München und vor allem natürlich meine Familie und Freunde.

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