Steckbrief

Andreas Staufenbiel ‒ Freie Wähler-Kandidat für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis München West/Mitte

Andreas Staufenbiel tritt bei der Bundestagswahl als Kandidat für die Freien Wähler im Wahlkreis München West/Mitte an.
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Andreas Staufenbiel tritt bei der Bundestagswahl als Kandidat für die Freien Wähler im Wahlkreis München West/Mitte an.

Andreas Staufenbiel tritt im Wahlkreis 220 - München West/Mitte - als Kandidat bei der Bundestagswahl 2021 für die Freien Wähler an. 

  • Andreas Staufenbiel
  • Alter: 34
  • Viertel (Wohnviertel nicht Stimmkreis): Neuhausen-Nymphenburg
  • Beruf: Politikwissenschaftler/Angestellter
  • Familienstand: ledig

Nation der Unzufriedenen: Was muss die Bundespolitik Ihrer Meinung nach aus der Pandemie lernen?

Die BRD muss ihre Abhängigkeit bei der Produktion wichtiger Güter vom Ausland deutlich senken. Wichtig dabei ist der Auf- und Ausbau der heimischen Produktion, die uns unabhängiger macht. Damit wird die heimische Industrie unterstützt und eine regionale Wertschöpfung sichergestellt. Als Land müssen wir deutlich besser auf eine Pandemie vorbereitet sind (funktionierendes Gesundheitssystem, Medikamentenversorgung, etc.). Zusätzlich muss die Politik in der Kommunikation ehrlicher und offener sein. 

Generation Corona: Für Kinder und Jugendliche ist es jetzt wichtig, dass...

sie wieder mehr in den Fokus gerückt werden. Kinder und Jugendliche dürfen nicht weiterhin benachteiligt und vergessen werden. Durch die Beschränkungen ist Ihnen ein Teil der Kindheit und Jugend, die immens wichtig bei der sozialen Entwicklung ist, genommen worden. Hier gilt es nun den Fokus auf Kinder und Jugendliche zu legen, um Entwicklungsdefizite aufarbeiten zu können und Ihnen wieder eine unbeschwerte Kindheit und Jugend mit vielen Treffen mit Freunden zu bescheren.

Welche Entscheidungen der Bundespolitik würden für besseres Klima und zukunftsfähigeren Verkehr in München sorgen?

Die Bundespolitik muss den Kommunen mehr Mittel für den Ausbau des ÖPNV zur Verfügung stellen. Hier müssen Anreize durch Taktverdichtung, Ausbau Infrastruktur (Querverbindungen des ÖPNV) bessere Nachtangebote, mehr Kundenservice, verlässliche Echtzeitangaben der App, Süd- und Nordring der S-Bahn, u.v.m. erfolgen, damit der ÖPNV eine echte und verlässliche Alternative für den Großteil der Bevölkerung ist. Ein gutes Angebot und Investitionen im ÖPNV sind der beste Klimaschutz auf städtischer Ebene.

Welcher Impuls Ihrerseits fließt in die Bundespolitik ein, damit Wohnen in Ballungsräumen wie München bezahlbar bleibt?

Wir wollen wieder die Möglichkeit auf Erwerb von Eigentum fördern. Es müssen Anreize für eine private Vermietung geschaffen werden (Kein Zwang von „marktüblichen“ Preisen). Um München zu entlasten, muss der ländliche Raum durch eine bessere Infrastruktur gestärkt werden. Dies entlastet den Zuzug in die Stadt und so den Druck auf den Wohnungsmarkt. Firmen müssen bei der Möglichkeit auf Homeoffice besser unterstützt werden, um mehr Wohnraum, anstelle von Büroraum, zu schaffen.

Für München ist es ein Mehrwert, wenn ich in den Bundestag gewählt werde, weil ...

es endlich eine unvoreingenommene, pragmatische und ideologiefreie Stimme in Berlin braucht. Politik muss dem Bürger dienen und nicht umgekehrt. Ich will Probleme der Müncherinnen und Münchner lösungsorientiert und an den Alltag orientiert angehen, damit sich eine spürbare Verbesserung im Alltag einstellt. Ich will hier der kommunalen Ebene, die am engsten am Menschen ist, eine gewichtige Stimme geben.

Was werden Sie an München vermissen, bzw worauf freuen Sie sich in Berlin?

An München werde ich die vielen Biergärten, die bayerische Gemütlichkeit und den ganz speziellen Flair (vor allem auch im Sommer) als „nördlichste Stadt Italiens“ vermissen. In Berlin freue ich mich auf das quirlige, pulsierende und vielfältige großstädtische Flair. Ich werde aber in beiden Städten zuhause sein, sodass ich die Vorzüge beider Großstädte erleben werde.

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