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Mohr Villa startet neues Mobilitätsprojekt für Ehrenamtliche aus Freimann ‒ Was geplant ist

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Von: Benedikt Strobach

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Per Crowdfunding soll der Elektrofrosch der Mohr-Villa finanziert werden. Beteiligen kann man sich online auf www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/mohr-villa-mobil.
Per Crowdfunding soll der Elektrofrosch der Mohr-Villa finanziert werden. Beteiligen kann man sich online auf www.viele-schaffen-mehr.de/projekte/mohr-villa-mobil. © Elektrofrosch Berlin

Der Verein „Mohr Villa“ will in Freimann ein Fahrzeug für Ehrenamtliche zur Verfügung stellen, damit diese Einkäufe oder Transporte erledigen können. Die Pläne im Überblick:

Freimann ‒ Unter dem Motto „Nutzen statt besitzen“ soll es bald in Freimann ein neues Transportangebot geben. Der Mohr-Villa-Verein plant zu seinem 30-jährigen Bestehen, einen Elektro-Kleinsttransporter für „Aktive im Stadtteil“ bereitzustellen.

„Das bedeutet, dass Ehrenamtliche, etwa Organisatoren des Christkindlmarkts am St.-­Nikolaus-Platz oder Mitarbeiter der Kirche, sich unseren ‚Elektrofrosch‘ ausleihen können“, erklärt die Geschäftsführerin Julia Schmitt-Thiel.

Das Kulturzentrum Mohr-Villa möchte damit einen Beitrag zur „Shared Mobility“ in Freimann leisten – in diesem Fall zur gemeinschaftlichen Nutzung eines Elektro-­Transporters. „Genutzt werden kann der ‚Elektrofrosch‘ für Einkäufe oder Transporte, etwa zum Wertstoffhof, also Vorhaben, die außerhalb des eigenen Geländes stattfinden“, sagt Schmitt-Thiel.

Mobilität für Ehrenamtliche: Keine Bezahlung mit Geld für Fahrzeug nötig

Eine Bezahlung mit Geld sei für die Leihe nicht notwendig. „Über kleine, ehrenamtliche Gegenleistungen freuen wir uns aber schon“, ergänzt die Geschäftsführerin.

Noch ist der „Elek­trofrosch“ nicht Realität. „Das Fahrzeug kostet in der Grundausstattung 5000 Euro.“ Den Betrag möchte man per Crowd­funding finanzieren. Bereits jetzt seien 2360 Euro erreicht worden. Bis Mittwoch, 12. April, läuft die Aktion. Schmitt-Thiel ist zuversichtlich, dass die Finanzierung bis dahin klappe.

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