Kein triftiger Grund

Freinacht in München mit Corona-Regeln ‒ Innenminister Herrmann und Polizei erinnern an Ausgangssperre

Klopapier auf einem Spielplatz nach der Freinacht in München.
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In Corona-Hotspots in Bayern gilt auch in der Freinacht die Ausgangssperre.

Freinacht steht vor der Tür, doch die Corona-Regeln machen dem Spaß einen Strich durch die Rechnung. Die Polizei München und Innenminister Herrmann erinnern an die Ausgangssperre.

  • In der Nacht vom 30. April zum ersten Mai ist Freinacht.
  • Die Polizei München und Innenminister Hermann mahnen zur Einhaltung der Corona-Regeln.
  • Die Ausgangsperre gilt in Bayern ab Inzidenz 100.

Die nächtliche Ausgangsbeschränkung in Bayerns Corona-Hotspots mit Inzidenzen über 100 gilt auch in der Freinacht auf den 1. Mai. „Die Bayerische Polizei wird in der Freinacht verstärkt die Einhaltung der nächtlichen Ausgangssperre kontrollieren“, sagte Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Donnerstag in München.

Auch in diesem Jahr müsse daher nahezu überall im Freistaat der Freinachts-Spaß leider coronabedingt ausfallen.

Herrmann verwies dabei auf die Corona-Regel zur Ausgangssperre, wonach in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 der Aufenthalt von Personen außerhalb einer Wohnung bzw. des eigenen Grundstücks von 22.00 Uhr bis 5.00 Uhr untersagt ist.

„Corona macht auch vor Scherzbolden nicht halt“, sagte Herrmann. Auch Eltern müssten dafür sorgen, dass sich ihre Kinder an die Corona-Regeln halten. Bei Missachtung drohen 500 Euro Bußgeld.

Herrmann und Polizei München mahnen: Corona-Ausgangsbeschränkung gilt auch in der Freinacht

Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird in Bayern auch Freinacht genannt. In dieser Nacht ziehen vielerorts Jugendliche durch die Straßen und stellen allerlei Streiche an.

Auch die Polizei in München mahnt, die Corona-Regeln einzuhalten. Zu beachten sei vor allem, dass unabhängig von dieser Freinacht uneingeschränkt die Regelungen der Ausgangssperre gelten.

Die Teilnahme an Freinachtaktivitäten sei definitiv kein triftiger Grund, um die eigene Wohnung zu verlassen!

Aber auch in der Zeit davor weisen wir insbesondere darauf hin, dass brennende Müllcontainer, besprühte Verkehrsschilder oder beschmierte Hauswände definitiv keinen Spaß darstellen, sondern Eigentum schädigen und sogar Leib und Leben von Personen gefährden können.

Polizei München

dpa/lby/dpa/jh

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