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Wie der Plan für die Haderner Wache aussieht, wer künftig ins Rathaus zieht

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Von: Daniela Borsutzky

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Neben dem alten Großhaderner Rathaus (gelbes Gebäude) wird bis 2024 eine neue Wache für die Freiwillige Feuerwehr hochgezogen.
Neben dem alten Großhaderner Rathaus (gelbes Gebäude) wird bis 2024 eine neue Wache für die Freiwillige Feuerwehr hochgezogen. © Louisa Lettow

Die Freiwillige Feuerwehr Großhadern erhält einen neuen Stützpunkt. In dem aktuellen Gebäude soll nach Abschluss des Neubaus 2024 die Rettungswache aus dem Klinikum einziehen.

München / Hadern Auf der Fläche zwischen dem alten Großhaderner Rathaus und der Sparkasse wird gebaut: Die örtliche Freiwillige Feuerwehr (FF) bekommt eine neue Wache. Momentan ist sie noch in dem nebenan gelegenen gelben Gebäude untergebracht, 2024 steht der Umzug an.

Verwaltet wird das städtische Grundstück, auf dem ein dreigeschossiger Neubau errichtet wird, vom Kommunalreferat.Sprecherin Maren Kowitz bestätigt, dass die Arbeiten heuer pünktlich im Juli begonnen hätten und alles planmäßig verlaufe. „Der Aushub des Kellers ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Demnächst beginnen die Rohbauarbeiten“, erklärt Kowitz.

Bisher nutzt die FF das Untergeschoss des alten Großhaderner Rathauses. Die bestehende angebaute Fahrzeughalle soll erhalten bleiben, wird aber erweitert: Noch gibt es drei Stellplätze, künftig wird auf eine vierte Gasse aufgestockt. Laut Stefan Kießkalt von der Branddirektion wird der Neubau bis Februar 2024 fertig.

Neubau für FF Großhadern: Rettungswache aus Klinikum soll in Bestandsgebäude einziehen

Im Anschluss soll das Bestandsgebäude dann so hergerichtet werden, dass die Rettungswache aus dem Klinikum Großhadern – dem Notarztstandort der Berufsfeuerwehr München – dort einziehen kann. Dies soll im Herbst 2024 geschehen. „Die Arbeiten können erst beginnen, wenn die aktive FF fertig umgezogen ist und vom Neubau aus ausrücken kann“, erklärt Kießkalt.

Derzeit befindet sich das Großhaderner Notarzteinsatzfahrzeug bei der ehemaligen Nothilfe des Klinikums. Die Aufenthaltsräume für Notarzt und Rettungsassistent sind allerdings ein gutes Stück entfernt bei den Bereitschaftsräumen. Das Problem: Im Alarmfall ist eine relativ lange Strecke zu rückzulegen, um die Notarztgarage zu erreichen.

Für Martin Bachmair, Leiter Branddirektion Süd, sei der Umzug der FF in einen Neubau ein „Glücksfall, der für alle Beteiligten nur Vorteile bringe.“ Im alten Rathaus werde der Notarzt nach dem Umbau „komfortabler und zeitgemäßer“ untergebracht sein. Und vor allem würden die Ausrückzeiten – also von der Alarmierung bis zur Abfahrt – verringert.

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