Hinter den Kulissen

Baustellen-Führung im neuen Gasteig: Was sich die Anwohner wünschen

 Die Holz-Philharmonie, der schwarze Blockbau links, ist über direkte Seitendurchgänge mit der Industriehalle, rechts, verbunden.
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Die Holz-Philharmonie, der schwarze Blockbau links, ist über direkte Seitendurchgänge mit der Industriehalle, rechts, verbunden.

Der Gasteig zieht nach Sendling. Momentan wird fleißig auf der Baustelle gewerkelt, damit alles Ende des Jahres fertig ist. So sieht es hinter den Kulissen aus.

  • Exklusiver Blick hinter die Kulissen der Baustelle am Gasteig
  • Interimslösung soll bis Ende des Jahres fertig gestellt sein
  • Welche Fragen noch offen sind

Für 70 Millionen Euro entsteht an der Hans-Preißinger-Straße 8 derzeit der Interimsbau für den Gasteig. Anwohner konnten nun hinter die Kulissen der HP8-Baustelle blicken. Hallo war exklusiv dabei.

Ab dem 8. Oktober wechselt zuerst die Philharmonie, Ende 2021 der komplette Haidhausener Gasteig wegen Sanierungsarbeiten für etwa vier Jahre nach Sendling. Andrea Barabas, die seit 25 Jahren in Sendling wohnt, wünschte sich, dass „der Interims-Gasteig das Viertel besser belebt. Wir können dann ein Kulturangebot genießen, dass es sonst nur im Zentrum gibt.“

Der Blick von der Tribüne in den schwarzen Konzertsaal.

Welche Konzepte es zur verkehrlichen Anbindung gibt, interessierte Sendlinger Stefan Scheibe. Denn ein neuer Parkplatz ist auf dem Gelände nicht geplant. Eine weitere Anwohnerin möchte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und einen Ausbau des ÖPNV.

Der neue Gasteig: Ein Blick hinter die Kulissen der Baustelle

Max Wagner, Geschäftsführer der Gasteig München GmbH, erklärt auf Nachfrage: Die Besucher können den Parkplatz des Blumengroßmarkts, der 20 Gehminuten entfernt ist, nutzen. „Zu den Stoßzeiten soll ein Shuttlebus vom Parkplatz zum HP8 fahren“, so Wagner. Mit MVG und Stadt wird derzeit ausgehandelt, ob Bahn und Bus abends häufiger fahren können. Ein Ergebnis wird Ende Juli bekannt gegeben.

Die Innenansicht in die Halle aus den 20er-Jahren.

Nach dem Interimsbau planen die Stadtwerke, Eigentümer des Areals, „einen möglichst hohen Wohnanteil sowie Gewerbe mit kultur- und kreativwirtschaftlichen Nutzungen“.

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