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München rechnet mit mehr Geflüchteten aus der Ukraine ‒ Stadt richtet Notunterkünfte ein und schafft Bettplätze

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Von: Jonas Hönle

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Geflüchtete aus der Ukraine kommen in München an.
Die Stadt München rechnet mit mehr Geflüchteten aus der Ukraine und bereitet deren Unterbringung vor. (Symbolbild) © Matthias Balk/dpa

Auf der Messe entsteht eine Zeltstadt, Schulturnhallen werden zu Notunterkünften: So bereitet München die Unterbringung von Geflüchteten aus der Ukraine vor...

München ‒ Die bayerische Landeshauptstadt rechnet mit einer steigenden Zahl von Geflüchteten, die nach München kommen und bereit daher deren Unterbringung vor und schafft weitere Bettplätze.

Besonders die Aufnahme von Personen aus der Ukraine stelle die Stadt in den kommenden zwei Wochen vor große Herausforderungen, heißt es in einer Mitteilung. Die durchschnittliche tägliche Ankunftszahl von Ukrainern habe sich von knapp 40 Personen pro Tag auf fast 60 Personen pro Tag weiter erhöht.

Zudem werden München seit November auch wieder Asylbewerber aus anderen Ländern zugewiesen.

München bereitet sich auf steigende Zahl von Geflüchteten aus der Ukraine vor

Das Sozialreferat rechnet deshalb weiterhin mit rund 130 zusätzlichen Personen, die wöchentlich unterzubringen sind. Dafür sollen weitere 5.625 Bettplätze geschaffen und zirka 20 Standorte für Container- und Festbauweisen gefunden werden.

Auf dem Gelände der Messe München werde derzeit eine Zeltstadt mit mehreren Zelten und bis zu 2.000 Betten aufgebaut, die von Anfang Januar bis Mitte März genutzt werden kann.

In München sind aktuell insgesamt sechs Interimsunterkünfte in Betrieb, deren Anmieten jedoch zeitlich befristet sind.

Außerdem sind vier Leichtbauhallen in Zuständigkeit der Stadt in Betrieb. Die Leichtbauhalle Gerty-Spies-Straße 9 mit 200 Bettplätzen wird nach wie vor von der Regierung von Oberbayern mit Asylbewerber belegt.

Zeltstadt, Notunterkünfte in Schulturnhallen und Leichtbauhallen - Stadt schafft Bettplätze und sorgt für Unterbringung

Diese Woche sollen zusätzlich zwei Notunterkünfte in Schulturnhallen in Betrieb genommen werden, um in den Weihnachtsferien ausreichend Kapazitäten für die Unterbringung von Geflüchteten zu haben.

Die Unterkunft Marsplatz ist seit dem 19. Dezember in Betrieb, die an der Görzerstraße ab 23. Dezember. Die Stadt habe die betroffenen Schulen und Eltern bereits informiert.

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