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Das hilft dem Rücken bei der Arbeit - Zu diesen Übungen rät der Orthopäde

Übung für den Rücken: Katzenbuckel.
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Katzenbuckel: Nach vorne beugen, dabei den Rücken wie eine verängstigte Katze möglichst krumm machen. Die Arme locker nach unten hängen lassen. Nach 40 Sekunden wieder in die Ausgangsposition. „Der Katzenbuckel dehnt die Brust- und Lendenwirbelsäulenmuskulatur“, so Keil.
Orthopäde macht Rückenübungen
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Hals-Dehner: Mit dem Arm über den Kopf an das Ohr auf der anderen Seite greifen. Den Kopf leicht zur Seite drücken. Nach 40 Sekunden mit der anderen Seite wiederholen. Die Übung ist für den Trapezmuskel zwischen Schulter und Wirbelsäule geeignet.
Übungen für die Schultern
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Achsel-Gucker: Die Hand greift an den Hinterkopf. Kopf nach unten neigen, dann zur Seite sehen. „Als ob man sich in die eigene Achsel schauen möchte“, erklärt Keil. Nach 40 Sekunden die Seite wechseln. Das hilft dem sogenannten Schulter- blattheber (levator scapulae).
Übungen für den Rücken.
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Am Marterpfahl: Mit dem Rücken an eine Wand oder Tür stellen, die Beine leicht auseinander. Kopf anlehnen, als ob er hinten platt wäre und das Kinn nach unten ziehen. Dann leicht in die Hocke gehen, bis die Beugung im Knie etwa 90 Grad beträgt. 40 Sekunden halten.

Dehnungsübungen sind nicht nur für Menschen in körperlichen Berufen, sondern auch für „Schreibtischtäter“ hilfreich. Ein Orthopäde zeigt die besten Übungen.

„Wer im Büro arbeitet, sollte immer wieder kurz aufstehen und sich bewegen, spätestens nach 45 Minuten“, rät Orthopäde Leonhard Keil.

Außerdem ist ein ergonomisch eingerichteter Arbeitsplatz wichtig, zu dessen Bereitstellung Arbeitgeber aber nicht verpflichtet sind. Mehr dazu gibt es auf unserer Gesundheitsserie: Wenn die Arbeit krank macht.

Rubriklistenbild: © rea

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