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Nachverfolgung von Corona-Kontaktpersonen: Wen das Münchner Gesundheitsamt noch informiert

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Corona-Test als Kontaktperson
Wer Kontaktperson ist, sollte seine Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen und sich mit einem Schnelltest selbst testen. © dpa/Jens Kalaene

Es herrscht Unklarheit bei der Nachverfolgung von Kontakten mit Infizierten. Das Gesundheitsreferat informiert, in welchen Fällen Kontaktpersonen vom Gesundheitsamt kontaktiert werden.

Das Gesundheitsamt München erreichen vermehrt Anfragen besorgter Bürger*innen, die Kontakt zu einer infizierten Person hatten. Das Gesundheitsreferat (GSR) weist daher auf die neuen bayernweiten Regelungen des Freistaats hin:

In der jetzigen Phase der Pandemie geht es vor allem darum, Personen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu schützen und zu verhindern, dass viele Menschen eine Behandlung im Krankenhaus benötigen.

Daher konzentrieren sich aktive Ermittlungen des Gesundheitsamts bei Kontaktpersonen infizierter Menschen derzeit auf:

Für Schulen und Kindertageseinrichtungen gibt es eigene Regelungen. Kontaktpersonen, die nicht diesen Gruppen angehören, werden nicht mehr vom Gesundheitsamt kontaktiert. Stattdessen sollen sie durch die infizierten Personen selbst informiert werden.

Wer auf diese Weise erfährt, dass er Kontakt zu einer infizierten Person hatte, sollte seine eigenen Kontakte reduzieren, die allgemeinen Hygieneregeln genau befolgen, sich mit einem Schnelltest selbst testen und auf mögliche Krankheitszeichen von COVID-19 achten.

Wichtig zu wissen:

Solange keine Krankheitszeichen auftreten und die ggf. durchgeführten Corona-Tests negativ sind, muss kein Kontakt zum Gesundheitsamt aufgenommen werden und es besteht keine Quarantänepflicht.

Weitere Informationen, zum Beispiel unter welchen Bedingungen ein Kontakt mit einer infizierten Person ansteckend sein kann, finden sich unter muenchen.de/corona.

Das Gesundheitsreferat bittet außerdem alle Münchner*innen, ihre Kontaktdaten bei ihrer Krankenkasse aktuell zu halten. Sobald eine versicherte Person einen Test macht, werden die Daten von ihrer Versichertenkarte eingelesen und an das Labor übermittelt, das den Test auswertet.

Fällt der Test positiv aus, wird das Testergebnis gemeinsam mit der bei der Krankenkasse gemeldeten Anschrift ans Gesundheitsreferat übermittelt. Wenn diese Daten veraltet sind, geht viel kostbare Zeit bei der Ermittlung der korrekten Daten verloren.

Helfen Sie mit, dass das Gesundheitsamt Sie schnell erreichen kann, falls Sie positiv getestet werden. Dann bekommen Sie schnell Unterstützung und die nötigen Hinweise. Informieren Sie bitte auch schnell Ihre Kontaktpersonen, damit diese sich kostenlos testen lassen und ihrerseits isolieren können. Nur so können wir die Infektketten unterbrechen und die Pandemie wieder in den Griff kriegen, denn dafür müssen wir neue Ansteckungen verringern und das geht jetzt nur noch, indem jeder mithilft und sich an die Regeln hält

Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek

Landeshauptstadt München/fb

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