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Verbotenes Glücksspiel in München ‒ Polizei trifft bei Gaststätten-Durchsuchung auf über 80 Personen

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Von: Jonas Hönle

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Polizei-Einsatz hinter Absperrband
Die Durchsuchung einer Gaststätte in München wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel. (Symbolbild) © Friso Gentsch/dpa

Durchsuchung wegen Verdacht des illegalen Glückspiels: Die Staatsanwaltschaft München ermittelte gegen die Gaststätten-Betreiber nach mehreren Einsätze wegen Ruhestörung.

Im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München I wurde eine Gasstätte in München durchsucht. Nach mehreren Beschwerden durch Anwohner über Ruhestörung bestand der Verdacht des verbotenen Glücksspiels. Vor Ort traf die Polizei über 80 Personen an.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Verdacht auf verbotenes Glücksspiel: Polizei und Staatsanwaltschaft München treffen bei Gaststätten-Durchsuchung in Sendling auf über 80 Personen

Gegen die seit November 2021 bestehende Gaststätte in der Plinganserstraße in Sendling bestand der Verdacht, eine unerlaubte Lotterie veranstaltet zu haben. Die Ermittlungen gegen die Betreiber wurde nach mehreren Einsätzen wegen Ruhestörung eingeleitet.

Laut Polizei-Bericht wurden die durch das Amtsgericht München beantragten Durchsuchungsbeschlüsse in Nacht von Sonntag auf Montag vollzogen. Bei der Durchsuchung der Gaststätte waren Beamte des Kommissariats 33 (Glücksspielkriminalität), eine Vertreterin der Staatsanwaltschaft München I sowie Beamte des Kreisverwaltungsreferats München (Gaststättenabteilung) beteiligt.

Neben den drei Betreibern aus München (24, 50 und 53 Jahre alt) wurden vor Ort noch weitere 78 Personen festgestellt, die am Glücksspiel teilnahmen. Bei dem Einsatz wurden zahlreiche Beweismittel sowie mehrere Tausend Euro Bargeld sichergestellt. Außerdem kam es zu verschiedenen weiteren Verstößen gegen das Gaststättengesetz, weswegen der weiterer Betrieb der Gaststätte verboten wurde.

Die anwesenden Personen wurden nach den Vernehmungen wieder vor Ort entlassen.

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