Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr

Zwei Güterwaggons in München entgleist ‒ Polizei ermittelt gegen Lokführer

Ein Güterzug an einem Bahnübergang mit rotem Signal. (Symbolbild)
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Beim Rangierbahnhof München Ost sind zwei Güterwaggons entgleist. (Symbolbild)

Beim Rangierbahnhof Ost in München sind zwei Waggons eines Güterzuges entgleist. Die Polizei ermittelt gegen den Lokführer wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

Im Bereich des Rangierbahnhofes München Ost sind am Samstag die letzten beiden Waggons eines Güterzuges entgleist. Nach ersten Ermittlungen der Polizei kommen als wahrscheinliche Ursache zwei, vor der Fahrt nicht entfernte, Hemmschuhe unter einem der Waggons in Betracht.

Nachdem der 34-jährige Lokführer den Zug in Bewegung setze, verkeilte sich ein Hemmschuh in einer Weiche und es kam zur Entgleisung der letzten beiden Waggons. An einer folgenden Weiche gleisten sich die Waggons wieder auf.

Durch einen 43-jährigen Bahnmitarbeiter wurde der Halt des Zuges veranlasst.

Polizei ermittelt wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr gegen Lokführer

Es kam zu Beschädigungen an der Weiche, am Oberbau auf ca. 20 Metern sowie an der Kupplungseinrichtung bzw. den Puffern von zwei Waggons.

Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr gegen den Lokführer. Der genaue Unfallhergang sowie die Höhe des Sachschadens sind Gegenstand der Ermittlungen.

Bundespolizei Münchern/jh

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