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Hallo-Jahresrückblick 2021 für Münchens Süden (Teil 3): Mord, Lärm und rasende Gorillas

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Von: Theresa Reich

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Der Biergarten auf dem Kulturgelände „Sugar Mountain“ sorgt für Abwechslung im recht ereignislosen Obersendling. Manche Anwohner sind von der Elektromusik aber genervt.
Der Biergarten auf dem Kulturgelände „Sugar Mountain“ sorgt für Abwechslung im recht ereignislosen Obersendling. Manche Anwohner sind von der Elektromusik aber genervt. © Theresa Reich

Auch im Herbst war im Münchner Süden einiges los. Welche die meistgelesenen Geschichten in dieser Zeit waren, zeigen wir Ihnen in unserem Hallo-Jahresrückblick.

München-Süd - In den vergangenen beiden Wochen haben wir Ihnen in unserem Hallo-Jahresrückblick in Teil 1 die meistgelesenen Artikel aus dem Münchner Süden von Januar bis April und in Teil 2 von Mai bis August vorgestellt. Im dritten Teil widmen wir uns jetzt den Geschichten von September bis November.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

SEPTEMBER:

Kurz vor der Bundestagswahl erhielt die Gemeinde Grünwald mehrere Beschwerden wegen zweideutiger Wahlplakate der Partei „Die Partei“. Was für manche eine Provokation war, verstanden andere als Aufruf zum Mord. Deshalb meldete die Gemeinde Grünwald die Plakate mit der Aufschrift „Nazis töten.“ beim Landratsamt. Die zuständigen Strafverfolgungsbehörden in München haben – nach Kenntnisstand des Kreisverwaltungsreferats (KVR) – keine Ermittlungen gegen „Die Partei“ aufgenommen. Auch das KVR sieht bei den Plakaten „keinen Tatbestand einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit“ erfüllt.

OKTOBER:

Lärm und Bässe, die weit über das Kulturgelände „Sugar Mountain“ in Obersendling zu hören waren, stressten nicht nur direkte Nachbarn der Gysisstraße, sondern auch Anwohner des entfernteren Wohnquartiers an der Halskestraße. Das beklagten diese auf der Bürgerversammlung. Eine Aussprache zwischen dem Veranstalter Michi Kern und Anwohnern sollte die Situation entspannen. Doch eine Nachbarin, die an dem Gespräch teilnahm, teilt Hallo auf Nachfrage mit: „Danach war ich noch guter Dinge. Aber schon Anfang November war wieder Lärm.“ Momentan sei zwar wegen der Winterpause Ruhe, für den Frühling sei sie jedoch pessimistisch.

NOVEMBER:

Die „aggressive Fahrerei“ des Lieferdienstes „Gorillas“ sorgte im November für die meisten Klicks. Der Sendlinger Peter Rosner kritisierte das Werbeversprechen: „Lebensmittel geliefert in zehn Minuten“. Er befürchtete, dass die Kuriere dadurch unter Druck Verkehrsregeln brechen und andere gefährden könnten. Die Polizei gab Entwarnung: Sie hätte keine Fahrer bei Verkehrsstraftaten erwischt. 

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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