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Rangelei wegen FFP2-Maskenpflicht im Zug ‒ Bundespolizei nimmt Fahrgast am Hauptbahnhof München fest

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Polizisten am Hauptbahnhof machen auf die FFP2-Maskenpflicht aufmerksam.
Polizisten am Hauptbahnhof machen auf die FFP2-Maskenpflicht aufmerksam. (Symbolbild) © Bundespolizei

Am Hauptbahnhof München griff ein 21-jähriger Fahrgast mit falscher Mund-Nase-Bedeckung am Bahnsteig einen DB-Mitarbeiter an - Die Bundespolizei ermittelt.

München - Am gestrigen Mittwochabend kam es am Hauptbahnhof an einem Bahnsteig zu einer Rangelei zwischen einem 21-jährigen Fahrgast und einem DB-Mitarbeiter.

Hauptbahnhof München: DB-Mitarbeiter weist Fahrgast auf FFP2-Maskenpflicht hin

Da der 21-Jährige Nigerianer anstelle der vorgeschriebenen FFP2-Maske nur eine Stoffmaske trug, schloss der Zugbegleiter ihn von der Mitfahrt mit dem Regionalexpress in Richtung Lindau aus, indem er die Tür versperrte und den Fahrgast damit am Einsteigen hinderte.

Daraufhin versuchte dieser, trotzdem in den Zug einzusteigen. Er wurde handgreiflich und es kam zu einer Rangelei, bei der der DB-Mitarbeiter zwischen Zug und Bahnsteigkante ins Stolpern geriet. Er klagte über Schmerzen im Knöchel, musste aber schließlich nicht ärztlich versorgt werden.

Rangelei am Hauptbahnhof München wegen FFP2-Maskenpflicht - Bundespolizei ermittelt

Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen Körperverletzung gegen den 21-Jährigen, der im Besitz einer Abschiebeaussetzung ist, und der Verstoß gegen die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wurde an die zuständigen Stellen gemeldet.

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