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Autofrei auf der Tegernseer Landstraße: Die Themen der Bürgerversammlung Obergiesing-Fasangarten

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Von: Katrin Hildebrand

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Viele Menschen im Viertel wünschen sich weniger Kfz-Verkehr an der Tegernseer Landstraße.
Viele Menschen im Viertel wünschen sich weniger Kfz-Verkehr an der Tegernseer Landstraße. © Katrin Hildebrand

Die Bürgerversammlung Obergiesing-Fasangarten will den Autoverkehr auf der Tegernseer Landstraße einschränken – auch das Klima rückt mehr in Fokus.

Obergiesing-Fasangarten - Über 20 Anfragen und Anträge haben die Bewohner des 17. Stadtbezirks gestellt. Thematisch kreiste die Bürgerversammlung um Dauerbrenner wie Neubauten und Verkehr.

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Bürgerversammlung Obergiesing-Fasangarten: Tegernseer Landstraße soll autofrei werden

So erzielte ein Antrag die Mehrheit, der den Stopp des Wohnungsbaugebiets an der Münchberger Straße forderte, unter anderem, um weiterer Flächenversiegelung aus Klimaschutzgründen vorzubeugen. Mit dem Thema befasste sich auch das Anliegen der Bürgerinitiative „Frischluftzufuhr für München“: Sie will Gewerbegebiete in der Frischluftschneise Hachinger Tal verhindern, die nicht nur für den Osten der Stadt bedeutsam ist. Auch dieses Thema erhielt Zustimmung.

Bei den knapp zehn Verkehrsanträgen ging es unter anderem um das Chaos auf der Tegernseer Landstraße. Diese, so wurde gefordert, solle von der Werinher- bis zur St.-Bonifatius-Straße für den Autoverkehr komplett gesperrt werden. Andrzej Michalski vom Mobilitätsreferat konnte den Bürgern diesbezüglich etwas Hoffnung machen: Es laufe gerade ein Projekt zur Verbesserung der Lage.

Kirchplatz

Das Plenum stimmte für eine Machbarkeitsstudie zum unterirdischen Kreisverkehr zwischen den beiden Gotteshäusern am Giesinger Berg. Auch solle das Projekt „Kirchplatz für Radler und Fußgänger“ in die Internationale Bauausstellung aufgenommen werden.

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