Gewerbsmäßiger Hehlerei

Sportgeschäft-Mitarbeiter findet Hose im Internet ‒ Polizei München startet umfangreiche Hehlerei-Ermittlungen

Eine Hose hängt in einem Bekleidungsgeschäft am Ständer.
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Erst geklaut, dann im Internet verkauft. Polizei ermittelt in München wegen Hehlerei. (Symbolbild)

Ein Mitarbeiter eines Münchner Sportgeschäfts setzte eine umfangreicher Hehlerei-Ermittlungen der Polizei in Gang. Und das nur, weil er im Internet auf eine Hose stoß...

Ein Mitarbeiter eines Münchner Sportgeschäfts brachte die Polizei auf die richtige Spur - jetzt wird im großen Stil wegen Hehlerei ermittelt.

Der Münchner entdeckte bereits im November 2020 durch Zufall eine Sporthose im Internet, die mit dem Etikett seines Arbeitgebers versehen war. Nach eigener Recherche fand er heraus, dass die Hose im Fehlbestand des Sportgeschäftes vermerkt war. Deshalb kontaktierte er den Verkäufer und erwarb die Hose. Anschließend erstattete er Anzeige gegen den Verkäufer.

Die ersten Ermittlungen der Polizei richteten daraufhin den Tatverdacht gegen eine zur Tatzeit 29-jährige Frau und einen 37-jährigen Mann, beide mit Wohnsitzen in München.

Umfangreiche Ermittlungen der Polizei München wegen Hehlerei

Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurde die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht. Dabei wurden Bekleidungsstücke im Wert von über 20.000 Euro sichergestellt, an denen noch Preisschilder angebracht waren.

Die umfangreichen Ermittlungen bezogen sich anschließend insbesondere auf die Zuordnung der Klamotten. Dabei stellte die Polizei fest, dass sich diese auf den Fehlbestandslisten von zahlreichen Münchner Innenstadtkaufhäusern befanden.

Somit besteht der dringende Verdacht, dass die Bekleidungsstücke in Ladengeschäften entwendet und anschließend im Internet zum Verkauf angeboten wurden.

Das Kommissariat 61 setzt die weiteren Ermittlungen wegen gewerbsmäßiger Hehlerei fort.

Polizeipräsidium München/jh

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