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„Hitler Gruß“ während European Championships in München ‒ Security zeigt Sportlern aus Israel verbotene Geste

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Von: Jonas Hönle

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Der Olympiapark in München
Ein Security-Mitarbeiter zeigte den „Hitler Gruß“ während European Championships in München. (Symbolbild) © Sven Hoppe/dpa

Ein Security-Mitarbeiter zeigte gegenüber Sportlern aus Israel die verbotene Geste, als diese Gedenkstätten zum Terroranschlag 1972 in München besuchten.

In München kam es während den European Championships zu einem antisemitischen Delikt. Ein Security-Mitarbeiter zeigte den verbotenen „Hitler Gruß“ gegenüber einer Delegation des israelischen Sportteams.

Antisemitischer Vorfall während European Championships in München ‒ Security-Mitarbeiter zeigt „Hitler Gruß“

Nach den aktuellen Ermittlungen der Polizei zeigte der 19-jährige die nationalsozialistische Geste, als die 16 Sportler am Dienstag im Olympiapark verschiedene Gedenkstätten zum Terroranschlag auf die israelische Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 1972 besuchten.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls waren die Sportler gerade auf der Hanns-Braun-Brücke unterwegs.

Die Polizei nahm den tatverdächtigen Berliner daraufhin fest. Er wurde zudem vom Veranstalter von allen weiteren Events der European Championships 2022 in München ausgeschlossen.

Der 19-Jährige wurde wegen des Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen des zuständigen Kommissariats für Staatsschutzdelikte dauern an.

Bürgermeisterin Dietl zu antisemitischen Vorfall während European Championships in München

Münchens Bürgermeisterin Dietl verurteilt den antisemitischen Vorfall während den European Championships: „Die Nachricht, dass Mitglieder der israelischen Mannschaft gestern Abend im Münchner Olympiapark Ziel eines antisemitischen Übergriffs wurden, ist unerträglich und macht mich wütend.“

Als Bürgermeisterin und als Person spreche sie der gesamten israelischen Mannschaft die Solidarität der Stadt München aus. Der Vorfall werde lückenlos aufgearbeitet, Antisemitismus in jeder Form werde auch weiterhin entschieden entgegengetreten.

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