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Aktion „Spende deinen Drink“ gestartet ‒ Initiative „Help Ukraine“ macht den Münchnern das Helfen leicht

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Von: Katrin Hildebrand

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Mitglieder der Initiative mit Anna Rai (mit Brille) und Michael Weniger (hinten Mitte).
Mitglieder der Initiative mit Anna Rai (mit Brille) und Michael Weniger (hinten Mitte). © Help Ukraine

Münchner Kneipen- und Wirtshausgäste können im Rahmen der Aktion „Spende deinen Drink“ den Betrag ihres letzten Getränks für Opfer des Ukraine-Kriegs spenden.

München-Ost - Das Prinzip ist simpel: Wer in Bar, Biergarten oder Gaststätte sitzt und vor dem Heimgehen noch mal Durst hat, kann damit ab sofort Gutes tun. Unter dem Motto „Spende deinen Drink“ ruft die Münchner Initiative „Help Ukraine“ auf, den Preis für das letzte Getränk den Opfern des Krieges zugute kommen zu lassen. Die Spenden-Aktion läuft bis Pfingstmontag, 6. Juni.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Spendenaktion „Spende deinen Drink“: So einfach kann man helfen

„Viele Menschen in München wollen helfen, aber nicht ganz so tief in das Thema einsteigen“, sagt Michael Weniger, der die Aktion betreut. „Mit ,Spende deinen Drink‘ machen wir es den Leuten leicht. Man kann kurz vor dem Nachhausegehen noch etwas Gutes tun.“ Die Idee: Der Gast zahlt seinen letzten Drink regulär, spendet aber denselben Betrag zusätzlich an „Help Ukraine“.

Die teilnehmenden Wirtshäusern und Kneipen sind unter www.spendedeinendrink.de gelistet und informieren vor Ort mit Postern über die Aktion.

Initiative „Help Ukraine“: 20-köpfiges Team organisiert Spendenaktionen

Die Initiative „Help Ukraine“ selbst ist schon seit Februar aktiv. Sie entstand auf einer Anti-Kriegs-Demo am Bogenhauser Europaplatz. Auch die in der Ukraine aufgewachsene Münchner Modedesignerin Anna Rai hatte teilgenommen und begann danach in ihrem Hausflur Sachspenden zu sammeln. Einen Tag später fuhr der erste selbstorganisierte Laster mit Hilfsgütern ins Krisengebiet. Heute besteht das feste Team aus 20 Leuten. Fast 400 Paletten, vor allem Hygieneartikel, Babynahrung, Lebensmittel und Medizin, hat die Initiative seitdem in ukrainische Städte geliefert.

Seit März ist sie der Münchner Stiftung Kulturator mit Sitz in der Unteren Au zugeordnet. Diese bietet ehrenamtlichen Projekten die Chance, unter ihrer Schirmherrschaft schnell, unbürokratisch und unkompliziert zu agieren, ohne selbst einen Verein oder eine Organisation gründen zu müssen.

Anlaufstelle für Sachspenden

„Help Ukraine“ sammelt Sachspenden an der Nymphenburgerstraße 86. Infos unter www.help-ukraine-muenchen.de.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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