Freizeit

Obermenzinger Jugend wünscht sich Skateanlage - BA begrüßt Vorschlag

Jugendliche aus Obermenzing
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Ihr Hobby und der Wunsch nach einer Skateanlage in Obermenzing verbindet die Jugendlichen.

Jugendliche aus Obermenzing wünschen sich eine Skateanlage für ihren Stadtteil. Eine Mutter hat den Vorschlag nun im Bezirksausschuss eingebracht.

Eine Skateanlage im eigenen Stadtteil wäre eine tolle Sache – da sind sich Jasmin, Felicitas, Vincent und ihre Freunde aus Obermenzing einig. Sie kennen sich aus der Schule und treffen sich oft beim Skaten. Das ist in ihrem Viertel aber schwierig, denn dort gibt es bisher keine Angebote. Für ihr Hobby müssen sie erst zu Anlagen in anderen Stadtteilen oder Gemeinden in und um München fahren. Das sei für die Mädchen und Buben keine Dauerlösung. „Es kann nicht sein, dass die Kinder in einer Stadt wie München für ihr Hobby erst einmal eine halbe Stunde unterwegs sind“, findet Mirella Hahn, Mutter zweier Söhne.

Für kleine Kinder gebe es in Form von vielen Spielplätzen ein großes Freizeitangebot, „aber für die älteren gibt es nichts“, sagt Meike Brecker. Deshalb haben sie und ihre Tochter Jasmin (14) sich mit dem Wunsch nach einer Skateanlage in Obermenzing an den Bezirksausschuss gewandt. Die Rückmeldungen von dort seien positiv gewesen. „Wir finden es natürlich toll, dass sich die Jugendlichen an der frischen Luft bewegen wollen und das soll auch gefördert werden“, sagt Graciela de Cammerer (SPD), Vorsitzende des Unterausschusses Soziales und Jugend. Der BA hat deswegen den Wunsch der Jugendlichen mit der Bitte um einen Ortstermin an das Baureferat weitergeleitet. Der steht aktuell noch aus.

Ein „Mix aus allem“ würde die Jugendlichen freuen, damit sich die Skater und Biker nicht in die Quere kommen. Ihr Treffpunkt ist im Moment der Vorplatz der Grundschule an der Schäferwiese.

Skateanlage in Obermenzing - BA hält Gelände am Bertha-von-Suttner-Weg für geeignet

Für die mögliche Gestaltung der Anlage seien zum Beispiel die Parks am Gleisdreieck in Neuaubing und in Freiham gute Vorbilder, finden die Buben und Mädchen. „Toll wäre ein Gelände mit mehreren unterschiedlichen Elementen, damit sich die Leute verteilen können“, meint Felicitas (13). „Auch, dass anfängerfreundliche Elemente dabei sind, ist wichtig, damit man keine erfahrenen Skater und Biker stört“, fügt Jasmin (14) hinzu.

Für den BA böte sich vor allem das Freizeitgelände am Bertha-von-Suttner-Weg an. Die Jugendlichen fänden den Park an der Alten Allee super. „Ein Ziel ist auch, dass wir keine Anwohner mit Lärm stören“, erzählt Felicitas. „Wir hoffen, dass der Termin bald stattfindet und wir eine Anlage bekommen“, fügt Jasmin noch hinzu.

Katharina Kohler

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