1. tz
  2. München
  3. Stadt
  4. Hallo München

Proteste nach Russlands Angriff auf die Ukraine ‒ So will München die Partnerstadt Kiew unterstützen

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Jonas Hönle

Kommentare

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine stehen Teilnehmer bei einem Protest mit ukrainischen Fähnchen am russischen Generalkonsulat in München.
Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine stehen Teilnehmer bei einem Protest mit ukrainischen Fähnchen am russischen Generalkonsulat in München. © Matthias Balk/dpa

München unterstützt die Partnerstadt Kiew nach den Angriff Russlands auf die Ukraine. Zudem finden mehrere Demos für Frieden und auch Widerstand statt.

„Mit großer Bestürzung mussten wir alle zur Kenntnis nehmen, dass Russland jetzt einen offenen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt“, erklärt Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter am Donnerstag. Er sei fassungslos über den barbarischen Akt des russischen Machthabers Putin, der seine nationalistischen Ziele mit aller Brutalität und ohne Rücksicht auf Menschenleben verfolge.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Nach Russlands Angriff und die Ukraine - München sagt Partnerstadt Kiew Unterstützung zu

OB Reiter sicherte in einem Statement zivile und humanitäre Unterstützung zu. Große Sorge gelte ganz besonders Kiew, der Partnerstadt von München.

Reiter hat auch den Dirigent der Münchner Philharmoniker, Valery Gergiev, aufgefordert, sich von der russischen Invasion der Ukraine zu distanzieren. Ansonsten hätte dies Konsequenzen für ihn.

Ein breites Bündnis im Stadtrat forderte nun ein Spendenkonto einzurichten, damit die Münchner die Menschen in Kiew, in der Ukraine oder sich von dort auf der Flucht befindende Personen unterstützen können.

Zudem soll Voraussetzungen geschaffen werden, damit Geflüchtete aus der Ukraine in München aufgenommen werden können.

Teilnehmer einer Protestaktion gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine stehen mit einem Banner mit der Aufschrift „Stop Putin!“ und ukrainischen Flaggen am russischen Generalkonsulat. Auf dem kleinen Schild steht in kyrillischer Schrift „Kein Krieg“.
Teilnehmer einer Protestaktion gegen den russischen Einmarsch in die Ukraine stehen mit einem Banner mit der Aufschrift „Stop Putin!“ und ukrainischen Flaggen am russischen Generalkonsulat. Auf dem kleinen Schild steht in kyrillischer Schrift „Kein Krieg“. © Matthias Balk/dpa

Demos in München nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine

Nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine wurden in München mehrere Demos beim Kreisverwaltungsreferat (KVR) angemeldet. Die Proteste haben sowohl Frieden als auch Widerstand zum Thema. Eine Übersicht:

Wegen der Ukraine-Krise hat Markus Söder den diesjährigen politischen Aschermittwoch der CSU abgesagt - Auch andere Parteien ziehen nach.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

Auch interessant

Kommentare