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Schlag gegen Kinderpornografie in München ‒ Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchen mehrere Wohnungen

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Von: Jonas Hönle

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Eine CD mit „Kinderpornographie“ draufgeschrieben.
Schlag gegen Kinderpornographie in München. Poliezi und Staatsanwaltschaft durchsuchen mehrere Wohnungen von Verdächtigen und stellen Beweise sicher. (Symbolbild) © Uwe Zucchi/dpa

Bei den Durchsuchungen in München und im Landkreis bei mehreren Verdächtigen, stellte das Polizei-Kommissariat für Kinderpornografie über 150 Beweise sicher.

Die Polizei und Staatsanwaltschaft sind in München gegen Kinderpornographie vorgegangen und haben am Montag Wohnungen und Häuser von 16 Verdächtigen durchsucht. Die Männer waren im Alter zwischen 19 und 64 Jahre.

Sie sollen Kinderpornografie besessen und teilweise auch verbreitet haben. Zwei von ihnen wird zudem schwerer sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen.

Schlag gegen Kinderpornografie in München - Polizei durchsucht Wohnungen von Verdächtigen

Viele dieser Straftaten waren zuvor von gemeinnützigen Organisationen über das Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet oder über soziale Medien bekannt geworden, teilt das Polizeipräsidium München mit.

Rund 60 Beamte mit richterlichem Beschluss durchsuchten die Wohnungen und Häuser in der Stadt und im Landkreis München im Kampf gegen Jungen- und Kinderpornographie.

Die Durchsuchungen fanden vor allem in den Stadtteilen Allach, Bogenhausen, Hadern, Laim, Neuaubing, Neuperlach, Obergiesing und Sendling sowie in Garching bei München, Kirchheim bei München, Krailling, Neubiberg, Taufkirchen und Unterhaching statt.

Durchsuchungen in München und im Landkreis - Polizei und Staatsanwaltschaft stellen Beweise sicher

Dabei stellten die Ermittler über 150 elektronische Speichermedien oder Smartphones sowie persönlicher Computersysteme sicher und werden diese digitalforensisch auswerten.

Die Ermittlungen des zuständigen Kommissariat 17 für sexualisierte Gewalt gegen Kinder und Kinderpornografie unter Leitung der Staatsanwaltschaften München I, München II sowie des bei der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg errichteten Zentrums zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet (ZKI) dauern an.

In München und im Landkreis haben Täter Social-Media-Accounts gehackt und über diese Kinderpornographie vertrieben. Manche Inhaber bekamen die Tat gar nicht mit.

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