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Kinderpornographie über gehackte Social-Media-Accounts verschickt ‒ Polizei München gibt Hinweis zur Prävention

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Von: Jonas Hönle

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Täter haben Social-Media-Accounts gehackt und darüber Kinderpornographie verschickt. (Symbolbild) © Nicolas Armer/dpa

In München und im Landkreis haben Täter Social-Media-Accounts gehackt und über diese Kinderpornographie vertrieben. Manche Inhaber bekamen die Tat gar nicht mit.

Täter haben in München und im Landkreis Social-Media-Accounts gehackt und über diese Kinderpornographie verschickt. Die Fälle wurden bei Ermittlungen des neuen Polizei-Kommissariats zur Bekämpfung der sexualisierten Gewalt gegen Kinder bekannt.

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Kinderpornographie über gehackte Social-Media-Accounts in München verschickt

Wie die Polizei berichtet, zielten die Täter insbesondere auf schlecht geschützte Accounts, z.B. durch schwache Passwörter, ab. Solche Fälle seien auch in weiteren Teilen Deutschlands bereits vorgekommen.

Aufgrund der erlangten Daten zu den entsprechenden Accounts leitete das Kommissariat 17 Ermittlungsverfahren gegen die Inhaber ein.

Die Maßnahmen, z.B. Durchsuchungen oder Sicherstellungen, richteten sich hierbei auch gegen Personen, die keine Kenntnis von den Taten hatten. Manche hatten sich auch nicht an die Polizei gewandt, als sie den Fremdzugriff auf ihrem Account mitbekamen.

Da die Polizei in diesen Fällen ein Mitwirken der Account-Inhaber bei der Verbreitung von Kinderpornographie nicht ausschließen konnte, seien diese Maßnahmen erforderlich gewesen.

Hinweis zur Prävention der Polizei München

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