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Protest gegen Lebensmittelverschwendung ‒ Klima-Aktivisten kleben sich mit Sekundenkleber auf Straße fest

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Von: Jonas Hönle

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Klima-Aktivisten kleben sich bei Protest gegen Lebensmittelverschwendung am Isartorplatz mit Sekundenkleber auf Straße fest.
Klima-Aktivisten kleben sich bei Protest gegen Lebensmittelverschwendung am Isartorplatz mit Sekundenkleber auf Straße fest. © Markus Götzfried

Bei einer nicht angemeldeten Versammlung gegen Lebensmittelverschwendung haben sich Klima-Aktivisten am Isartorplatz mit Sekundenkleber auf der Straße festgeklebt.

In München haben Klima-Aktivisten am Freitag gegen Lebensmittelverschwendung protestiert. Sie haben am Isartorplatz Obst und Gemüse auf der Straße abgelegt und ein Banner entrollt. Zwei Personen haben sich zusätzlich mit Sekundenkleber auf der Fahrbahn festgeklebt.

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Klimaaktivisten blockierten den Berufsverkehr in München, sie klebten sich als Protest auf einer Ausfahrt der A95 fest.

Klima-Aktivisten kleben sich bei Protest gegen Lebensmittelverschwendung am Isartorplatz mit Sekundenkleber auf Straße fest

Wie die Polizei mitteilt, haben fünf Aktivisten am Freitagnachmittag, gegen 13:20 Uhr, die Fahrbahn vom Isartorplatz in Richtung Sendlinger Tor mit einer Sitzblockade blockiert.

Die Polizei wies den fünf Personen daraufhin eine Fläche auf dem Gehweg zu. Das sie sich allerdings nicht bewegten, wurden ihre Personalien aufgenommen.

Dabei stellten die Beamten fest, dass sich zwei dieser fünf Personen jeweils mit einer Hand mit Sekundenkleber auf der Straße festgeklebt hatten. Es handelte sich dabei um einen 24-Jährigen aus Regensburg und einen 20-Jährigen aus Bayreuth. Die anderen drei Personen ließen sich von der Straße tragen.

Gegen 15.40 Uhr wurde die Klebeaktion mit einem Lösungsmittel von der Polizei beendet.

Nach der Klebeaktion im Kampf gegen den Klimawandel stehen drei Aktivisten der „Letzten Generation“ wegen Nötigung in München vor Gericht.

Die Polizei löst die Hand eines Klima-Aktivisten von der Straße ab.
Die Polizei löst die Hand eines Klima-Aktivisten von der Straße ab. © Markus Götzfried

In dem gesamten Zeitraum kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen. Die Aktivisten erwarten nun Anzeigen wegen der nicht angezeigten Versammlung und wegen Nötigung.

Auch am Flughafen München haben sich Klima-Aktivisten als Protest auf einer Straße fest geklebt. Bei einer Aktion klebten sich Klima-Aktivisten von „Letzte Generation“ an ein Rubens-Gemälde in der Alten Pinakothek in München fest und beschädigten den Rahmen.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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