Damit Sendling in Ordnung bleibt

Kulturschmiede zeigt Ausstellung des Münchner Forums – und gedenkt verstorbenem BA-Mitglied Ernst Dill

Die Kulturschmiede widmet im Rahmen einer Ausstellung des Münchner Forums einen Raum der Arbeit von Ernst Dill, langjähriges Mitglied des BA. Dill ist im Dezember verstorben.
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Die Kulturschmiede widmet im Rahmen einer Ausstellung des Münchner Forums einen Raum der Arbeit von Ernst Dill, langjähriges Mitglied des BA. Dill ist im Dezember verstorben.

„Sendling à posto“ Das war eine beliebte Redewendung von Sendlings BA-Mitglied Ernst Dills. Innerhalb einer Ausstellung des Münchner Forums soll auf seine Arbeit aufmerksam gemacht werden.

Sendling - Ernst Dill war wohl eine der wichtigsten Persönlichkeiten in der Sendlinger Viertelpolitik. Dill, der als Mitglied des Bezirksausschusses vor allem Bauprojekte kritisch begleitete, ist im Dezember 2020 im Alter von 74 Jahren verstorben.

In der Sendlinger Kulturschmiede zeigt das Münchner Forum nun die Ausstellung „Wir alle sind München“, ergänzt um das „Dill-Kabinett“. Die Zusatzausstellung nennt sich „Sendling à posto“ (siehe unten).

Zu sehen sind Fotografien von Werner Resch, die Dills Arbeit gedenken sollen. „Ich habe versucht, die Themen aufzugreifen, die Ernst Dill wichtig waren und mit denen er sich viel befasst hat“, sagt Fotograf Resch. Der Erhalt der Stemmerwiese ist hier zu nennen oder auch das Großmarktareal. Allesamt Planungen, die für Sendling maßgebend waren.

Ernst Dill war lange Zeit in der Sendlinger Viertelpolitik tätig. Im Dezember 2020 ist er im Alter von 74 Jahren verstorben.

Im Hauptraum zeigt das Münchner Forum, wie es vor allem die Münchner durch ihre Eigeninitiative geschafft haben, die Stadt zu dem zu machen, was sie heute ist.

Ergänzt wird die Wanderausstellung mit Informationen zu Sendling-spezifischen Ereignissen. Beispielsweise als Viertelbewohner eine Verlängerung der Autobahn über die Lindwurmstraße verhinderten. Und damit den Bezirk vor massivem Verkehr bewahrten.

So auch Ernst Dills liebste Redewendung, wenn es um die Interessen von Investoren und deren Bauprojekten im Viertel ging: „Sendling à posto“. Damit in Sendling alles in Ordnung bleibt.

Eröffnung abhängig von Inzidenz

Die Austellung in der Sendlinger Kulturschmiede, Daiserstraße 22, sollte ursprünglich am 29. April starten. Die Eröffnung darf wegen der Corona-Pandemie aber erst stattfinden, wenn die Münchenweite Inzidenz unter 100 liegt. Aktuelle Informationen gibt es unter www.muenchner-forum.de.

Sophia Oberhuber

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